Drittligist Alemannia Aachen kann trotz des anstehenden Insolvenzverfahrens auch in Zukunft seine Heimspiele im Tivoli-Stadion austragen.

Die Stadt stimmte für die kommende Saison, in der die Alemannen voraussichtlich in der Regionalliga antreten werden, der Übernahme von 75 Prozent der Betriebskosten für die erst 2009 fertiggestellte Arena in Höhe von 1,5 Millionen Euro zu.

Der Klub, der zuletzt aus Kostengründen einen Umzug ins 30 km entfernte Jülich erwogen hatte, trägt die restlichen 500.000 Euro.

Das Stadion gehört noch der Alemannia. Allerdings läuft im Zuge der Insolvenz die Suche nach einem neuen Eigentümer, dem die Stadt auch ein neues Konzept zur multiplen Nutzung der Arena vorlegen wird.

Die Belastung der Stadt entspricht einem Zuschuss von einer Million Euro.

Denn im Falle von Alemannias Abschied aus der Kaiserstadt müsste die öffentliche Hand ohnehin 500.000 Euro für den Unterhalt der Immobilie aufbringen.

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