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Cottbus-Sportdirektor Roland Benschneider will neben Mathias Fetsch noch einige Defensiv-Akteure verpflichen © getty

Drittligist Energie Cottbus will Stürmer Mathias Fetsch vom Bundesligisten FC Augsburg verpflichten.

"Wir sind in Kontakt. Er weiß, dass wir ihn haben wollen. Der FC Augsburg hat auch schon positive Signale gesendet. Jetzt liegt es mehr oder weniger an Mathias", sagte der Cottbuser Sportdirektor Roland Benschneider dem "kicker".

Neben einem neuen Stürmer suchen die Lausitzer auch in der Defensive nach Verstärkungen. "Wir suchen noch Linksverteidiger, Rechtsverteidiger, Innenverteidiger", sagte Benschneider, der das Amt nach dem Abstieg der Lausitzer erst in diesem Sommer übernommen hat. Insgesamt fünf bis sechs Profis wollen die Cottbuser bis zum Saisonstart noch verpflichten.

Nach den Absagen von Sebastian Schuppan, Steffen Bohl und Julian Börner erklärte der 33-jährige Benschneider: "Wir haben uns ganz klare Grenzen gesetzt und lassen uns nicht auf der Nase herumtanzen."

Die Brandenburger müssen in Zukunft kleinere Brötchen backen und setzen fortan auf eine neue Strategie.

"Es ist ungewohnt. Wenn du als Verein 17 Jahre lang Erste oder Zweite Liga spielst, bist du es als Fan gewohnt, dass du jeden Neuzugang kennst. Aber: Wir wollen nicht die Namen holen, sondern die Namen hier bei uns entwickeln", sagte Benschneider.

Bislang stehen beim ehemaligen Bundesligisten 16 Spieler unter Vertrag, hinzu kommen fünf Nachwuchskräfte. Die Dritte Liga beginnt ihre Saison am letzten Juli-Wochenende.

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