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Sebastian Prödl, Marko Arnautovic und Christian Fuchs (v.l.n.r) bejubeln Österreichs Sieg © imago

Die Alpenrepublik ist voll des Lobes für das Werder-Duo. Für Aserbaidschan mit Vogts und Kasachstan mit Storck sieht es düster aus.

Wien/Astana - Österreich feiert die Werder-Profis Marko Arnautovic und Sebastian Prödl, die deutschen Trainer Berti Vogts und Bernd Storck stehen nach Niederlagen mit Aserbaidschan und Kasachstan dagegen erwartungsgemäß vor dem Aus in der "deutschen" EM-Qualifikationsgruppe A.

Die Bremer Arnautovic (53./90.) und Prödl (3.) erzielten beim ungefährdeten 3:0 (1:0)-Erfolg der Österreicher über die von Berti Vogts trainierten Aserbaidschaner die Tore. (DATENCENTER: EM-Qualifikation)

Nach dem zweiten Sieg im zweiten Spiel rangiert das Team aus Alpenrepublik mit sechs Punkten auf dem zweiten Platz hinter Tabellenführer Deutschland, das beim 3:0 gegen die Türkei in Berlin bereits den dritten Sieg feierte.

In der Presse wurde vor allem Arnautovic als "Man of the Match" ("Kurier") gefeiert. Der Standard schrieb gar von einer "Arnautovic-Gala".

Vogts lobt Arnautovic

Das sah auch Gästetrainer Vogts ähnlich: "Ich kann nicht verstehen, warum man hier ein Problem mit ihm hat. Man müsste doch froh sein, wenn man solche Talente hat."

Für Vogts und Aserbaidschan war es nach der 1:6-Klatsche in Deutschland bereits die zweite Niederlage.

"Österreich hat verdient gewonnen, wenn auch nicht in der Höhe. Österreich, Belgien und die Türkei werden wohl auch ausspielen, wer die Nummer zwei in der Gruppe ist. Ich bin aber auch sicher, dass wir im Heimspiel ein anderes Gesicht zeigen", sagte der ehemalige Bundestrainer.

Am Dienstag erwartet Aserbaidschan im ersten Heimspiel der EM-Qualifikation die Türkei.

Storck ist "sehr enttäuscht"

Auch in Belgien freut man sich nach dem 2:0 (0:0)-Sieg in Kasachstan, wo in Storck ebenfalls ein deutscher Trainer das Zepter schwingt, auf ein Heimspiel am Dienstag gegen Österreich.

In Astana war es Debütant Marvin Ogunjimi der mit seinem Doppelpack (52./70.) die Belgier fast im Alleingang zum Sieg schoss.

"Ich bin sehr enttäuscht, wir waren in der ersten Halbzeit die aktivere Mannschaft und haben sehr gut spielt. Es war das beste Spiel unter meiner Leitung. Leider blieb uns ein klarer Handelfmeter versagt", meinte Storck.

Nach der dritten Niederlage belegt Kasachstan, das am Dienstag in Astana auf Kunstrasen Heimrecht gegen die deutsche Nationalmannschaft genießt, ohne einen Punkt den letzten Tabellenplatz der Gruppe A.

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