UEFA-Präsident Michel Platini hat angesichts der Probleme mit den Stadien in Kiew und Lemberg für die Fußball-EM 2012 den Ton gegenüber der Ukraine weiter verschärft.

"Ich bin beunruhigt, aber immer noch zuversichtlich. In Lemberg geht der Bau des Stadions nicht voran. In Kiew denke ich, wird es klappen. Das muss es auch, denn die Exekutive der UEFA hat entschieden, dass die EM nicht in der Ukraine stattfinden kann, wenn es kein Stadion in der Hauptstadt gibt", sagte der Franzose bei einer Pressekonferenz in Brüssel und bestätigte nochmals, dass es für die Endrunde in Polen und der Ukraine "keinen Plan B" gebe, was er zuletzt auch bei einem Besuch bei der ukrainischen Regierung in Kiew betont hatte.

Die Arenen in Donezk und Charkow stehen wie geplant zur Verfügung. In der vorigen Woche hatte Platini dann beim UEFA-Kongress in Tel Aviv die EM zur Chefsache erklärt. Er werde im April noch einmal nach Kiew reisen und schauen, ob es nach dem Regierungswechsel "politische Stabilität gibt".

Er kündigte "ernsthafte und offene" Gespräche mit der neuen ukrainischen Regierung an:

"Vielleicht werde ich ein bisschen mit der Faust auf den Tisch hauen müssen. Wir können das Datum nicht ändern. Es wird die Euro 2012 sein und nicht 2014."

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel