Berti Vogts traut seiner Mannschaft Aserbaidschan im EM-Qualifikationsspiel beim WM-Dritten Deutschland am 7. September in Köln nicht viel zu. "Wir können Deutschland nicht ärgern. Ich sehe mich hier als Entwicklungshelfer und wir kriegen vom DFB eine kostenlose Lehrstunde. Wir sind Teil der Party, die Deutschland beim ersten Heimspiel nach der WM feiern will", sagte der frühere Bundestrainer der "Bild am Sonntag".

Vogts, der die DFB-Auswahl 1996 in England zum EM-Titel geführt hatte, sieht aus unterschiedlichen Gründen für sein Team keine Chance. "Ein Problem ist, dass viele Spieler hier wegen der Ramadan-Zeit tagsüber nicht essen. Außerdem haben wir ein junges Team - da fehlen unter anderem Erfahrung und die nötige Fitness. Ich habe es ja leider selbst gesehen, wie hier bei einem Klub Reha-Training am Pool stattfand. Da wird etwas falsch verstanden", sagte er.

Der 63-Jährige ist der Überzeugung, dass Deutschland auch zum Auftakt der EM-Qualifikation in Brüssel gegen Belgien keine Probleme bekommen wird. "Sie stehen vor zwei leichten EM-Quali-Spielen gegen Belgien und Aserbaidschan", so Vogts, der seine Mannschaft im Europapark Rust auf das Match gegen seine ehemalige Mannschaft vorbereitet.

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