Heftige Kritik an überdimensionierten Stadionprojekten bei der EM 2012 hat ein führender Funktionär des Ausrichterlandes Polen geübt.

Die Arenen in Kiew und Warschau seien mit einer Kapazität von 69.000 bzw. 55.000 Zuschauern "überdimensioniert". Ohne Hauptnutzer nach der EM fehle es zudem an einem Nachhaltigkeitskonzept, sagte Thomas Speck, Vizepräsident des EM-Ausrichterortes Breslau, beim "Sports Venue Summit" in München.

In der Ukraine sehe er nur Chancen für die Arena in Donezk, auch nachhaltig genutzt zu werden: "Der polnische Fußball-Markt entwickelt sich, aber die Ukraine kriegt Probleme." Immerhin soll entgegen der schlimmsten Befürchtungen der Stadionbau in den Gastgeberländern im vorgegebenen Zeitraum abgeschlossen werden.

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