Nach dem Abbruch des EM-Qualifikationsspiels zwischen dem viermaligen Weltmeister Italien und Serbien wegen Krawallen durch Hooligans der Gäste ist die einheimische Polizei unter Druck geraten.

Berichten italienischer Medien zufolge haben die Behörden Hinweise der Belgrader Polizei auf die Reise von rund 400 rechtsextremistischen und gewaltbereiten Randalierern nach Genua unterschätzt.

Gezielt sollen die serbischen Sicherheitskräfte auch vor der mutmaßlichen Absicht der Hooligans zur Verhinderung der Spielaustragung gewarnt haben.

Beim italienischen Verband FICG sollen keine Angaben zur Gewaltbereitschaft der Gäste-Fans angekommen sein. "Man hatte uns über die Zahl der anreisenden Fans, nicht über ihre Gefährlichkeit informiert. Diese Leute hätten niemals einreisen dürfen", sagte sich der FICG-Sicherheitsbeauftragte Roberto Massucci.

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