Die Disziplinarkommission der UEFA wird am 29. Oktober ihre Maßnahmen nach dem Abbruch des EM-Qualifikationsspiels zwischen Italien und Serbien bekannt geben.

In Genua war es am Rande der Begegnung zu Krawallen von serbischen Hooligans gekommen. Ursprünglich war die Entscheidung für den 28. Oktober erwartet worden.

Die UEFA dementierte Gerüchte über ein bevorstehendes Gespräch zwischen Präsident Michel Platini und der serbischen Delegation. Auch ein Treffen mit Vertretern des italienischen und serbischen Fußballverbands wurden ausgeschlossen.

Italiens Fußball-Verband (FIGC) lehnte die Forderung Serbiens ab, das abgebrochene EM-Qualifikationsmatch zu wiederholen. "Das Spiel zu wiederholen, vielleicht sogar unter Ausschluss der Öffentlichkeit, wäre das schönste Geschenk für die serbische Föderation, die falsche Informationen über organisatorische Mängel in Italien verbreitet", sagte FIGC-Generaldirektor Antonello Valentini.

Die Italiener befürchten jedoch Konsequenzen der UEFA. "Es gibt keinen Zweifel, dass auch Italien die Konsequenzen tragen muss", sagte Valentini am Montag in einem Radiointerview. Serbiens Verband hatte wegen einer angeblichen Fehleinschätzung der Situation durch die italienische Polizei auf ein Wiederholungsspiel gedrängt.

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