Der serbische Verband verzichtet auf seinen angekündigten Einspruch gegen das Urteil der europäischen Fußball-Union (UEFA) und akzeptiert damit das Strafmaß der Disziplinar-Kommission.

Nach dem Skandalspiel in der EM-Qualifikation zwischen Italien und Serbien hatte der Kontinentalverband das Match nachträglich mit 3:0 für die Gastgeber gewertet.

Die Serben müssen zudem ihre kommenden beiden Heimspiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit austragen. Kurz nach Bekanntwerden des Urteils am 29. Oktober hatte Verbandschef Tomislav Karadzic Einspruch angekündigt und gefordert, dass die Partie wiederholt wird.

"Nach Prüfung des Urteils haben wir beschlossen, dass es keinen Sinn macht, Rechtsmittel einzulegen", teilte der serbische Verband am Freitag mit.

In Genua war es am 12. Oktober zu Krawallen von serbischen Hooligans gekommen. 14 Personen waren bei den Ausschreitungen rund um das nach sechs Minuten abgebrochene EM-Qualifikationsspiel verletzt worden.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel