Auch bei der Fußball-Europameisterschaft 2012 werden die Schiedsrichter voraussichtlich nicht auf eine Torlinientechnologie zurückgreifen können.

Der International Football Association Board (IFAB) entschied bei seiner Sitzung in Newport (Wales), die Testperiode um ein weiteres Jahr zu verlängern. Kein Unternehmen war bei den durchgeführten Tests in der Lage, alle geforderten Kriterien für eine verlässliche Technik zu erfüllen.

Dafür werden 2012 erstmals bei einer EURO zusätzliche Schiedrichterassistenten eingesetzt, um strittige Torraumszenen besser bewerten zu können.

Außerdem entschied der Board einstimmig, dass das Tragen von "Snoods" (Schlauchschals) ab Juli 2011 unzulässig ist.

"Es gab noch nicht einmal eine Diskussion darüber, denn sie gehören nicht zur Ausrüstung und können außerdem gefährlich sein", stellte Blatter klar.

Eine Entscheidung über die sogenannte Dreifachbestrafung nach einem Foulspiel im Strafraum des Gegners, wie es zuletzt im DFB-Pokal-Halbfinale zwischen dem MSV Duisburg und Energie Cottbus der Fall war, wurde nicht getroffen.

Der Deutsche Fußball Bund (DFB) hatte den Antrag gestellt, dass es neben dem fälligen Elfmeter anstelle einer Roten auch nur eine Gelbe Karte geben könne. Der IFAB verwies den Antrag an die FIFA-Sonderkomission "FIFA Task Force Football 2014".

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel