Polens Premierminister Donald Tusk hat dem polnisch-österreichischen Konsortium, das mit dem Bau des Warschauer Nationalstadions für die Europameisterschaft 2012 betraut ist, mit dem Entzug des Auftrags gedroht.

Wegen technischer Fehler und finanzieller Probleme hinkt der Bau der Arena in der Hauptstadt dem Zeitplan hinterher. Auch der Bau einer Schnellstraße zwischen Warschau und Lodz durch eine chinesische Firma verzögert sich.

"In beiden Fällen werde ich entscheidende Schritte beantragen. Alles muss ablaufen, wie vertraglich vereinbart. Wir haben Anzahlungen geleistet, wir haben Strafen festgesetzt", sagte Tusk und fügte hinzu: "Wir wollen nicht, dass die Bauarbeiter ihre Arbeit hinauszögern, um dem Staat höhere Zahlung abzupressen."

Polens Nationales Sportzentrum (NCS), das den Stadion-Bau überwacht, hat den Firmen eine Frist von zwei Wochen gesetzt, um Ausbesserungsarbeiten durchzuführen.

Nach Ablauf des Ultimatums habe das NCS das Recht, die Verträge zu stornieren, teilte Sprecherin Daria Kulinska mit.

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