Nach dem "tätlichen Angriff" auf Aserbaidschans Nationaltrainer Berti Vogts herrscht Verwirrung über den tatsächlichen Ablauf des Geschehens.

Wie die "SZ" jetzt berichtet, soll sich der Vorfall in Baku wie folgt abgespielt haben: Nach der Pressekonferenz, auf der Kritik an Vogts geübt wurde, hätten sich einige Journalisten auf dem Gang postiert und aus Protest Klopapier und eine Gießkanne geschwenkt.

Offenbar sei Vogts dabei "von ein bisschen Klopapier berührt" worden und habe dies als tätlichen Angriff empfunden, berichtet die "SZ".

Der "Sport-Informations-Dienst" vermeldete daraufhin, dass der Nationaltrainer Anzeige erstattet habe. Vogts vermutete dass es sich bei den Protestierenden um "bezahlte Schläger" handelte, die von einflussreichen Leuten bezahlt worden seien.

Sicherheitskräfte seien laut "SZ" allerdings "definitiv zu keinem Zeitpunkt nötig" gewesen.

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