Berti Vogts hat den Gerüchten um seinen Rücktritt als Trainer von Aserbaidschan vor dem EM-Qualifikationsspiel gegen Deutschland eine Absage erteilt.

Auf die Frage, ob dies sein letzes Spiel auf der Bank Aserbaidschans sei, antwortete er in der "ARD": "Nein, das glaube ich nicht. Ich will meinen Vertrag erfüllen. Ich fühle mich sehr wohl"

Für die Kritik an seiner Person zeigte er Verständnis: "Das ist ja ganz normal, dass wenn die Mannschaft verliert, der Trainer der Schuldige ist."

Den Menschen in Aserbaidschan fehle das Verständnis für seine Arbeit: "Man lebt den Fußball hier nicht, man kennt Fußball zu wenig, um zu verstehen, was man als Trainer hier leistet."

"Es ist ganz gut, dass ich ausgepfiffen werde, dann können sich meine jungen Spieler in aller Ruhe konzentrieren", so Vogts weiter.

Er habe darüber hinaus bereits Gespräche mit dem Verbandspräsidenten und dem Generalsekretär geführt: "Wir werden uns in den nächsten Tagen noch einmal zusammensetzen."

Seit April 2008 ist Vogts Nationaltrainer von Aserbaidschan. Sein Vertrag läuft bis 2012. Am Sonntag war Vogts in Baku im Rahmen einer Pressekonferenz attackiert worden. "Es gibt überall Idioten auf der Welt", so Vogts.

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