Vor dem letzten EM-Gruppenspiel gegen Co-Gastgeber Polen muss die tschechische Nationalmannschaft weiter um den Einsatz ihrer Stars Tomas Rosicky und Petr Cech bangen.
Während Kapitän Rosicky (Achillessehnenschmerzen) erst am Samstag wieder trainieren kann, absolvierte Torhüter Cech (Schulterprobleme) bereits eine Einheit mit der Mannschaft.
"Ich gehe weiter davon aus, dass sie spielen können. Eine endgültige Entscheidung ist aber noch nicht gefallen", sagte Nationaltrainer Michal Bilek vor dem Match am Samstag (20.45 Uhr) in Breslau.
Rosicky zeigte sich ebenfalls hoffnungsvoll. "Es geht mir immer besser", sagte der 31-Jährige vom FC Arsenal, der am Dienstag in der Halbzeit des Spiels gegen Griechenland (2:1) mit Problemen an der Achillessehne ausgewechselt worden war und seitdem pausiert.
Er habe entschieden, am Freitag nicht an der Einheit teilzunehmen, sondern es nach einem weiteren Tag Ruhe erst Samstagmorgen beim Abschlusstraining zu versuchen. "Wir hoffen, dass es dann besser ist", sagte Rosicky: "Ich bin erfahren genug, um auch mit wenig Training zu spielen."
Der Ausfall des Kapitäns im entscheidenden Spiel der Gruppe A wäre für die Tschechen auf dem Weg ins Viertelfinale ein herber Rückschlag. Trotzdem ist Rosicky optimistisch: "Ich fühle große Hoffnung im Team. Wir haben eine große Chance und wollen sie nutzen."
Während sich die Tschechen schon mit einem Unentschieden für die Runde der letzten Acht qualifizieren könnten, benötigen die Polen unbedingt einen Sieg. "Wir müssen trotzdem 100 Prozent auf Sieg spielen, alles andere wäre ein zu großes Risiko", sagte Rosicky.
Bilek geht weiter von einem Einsatz seines Spielmachers aus, hat aber auch einen Plan B. "Wir haben natürlich Alternativen im Team, aber über mögliche Kandidaten möchte ich nicht sprechen. Ich sage weiterhin nichts zu unseren Aufstellungen", betonte Bilek.
