Die deutsche Polizei und die Fan-Betreuer haben schon vor dem letzten Vorrundenspiel der DFB-Elf gegen Dänemark in Lwiw eine positive EM-Zwischenbilanz gezogen.
"Es ist ein absolut friedliches Fußballfest", sagte Jan Schabacker, Sprecher der deutschen Polizisten vor Ort. Es sei "bislang eine sehr erfreuliche Veranstaltung".
Die etwa 30.000 deutschen Fans, die für die drei ersten Spiele in die Ukraine gereist waren, hätten keinerlei Problem bereitet, bestätigte auch Michael Gabriel, Leiter der Koordinierungsstelle Fan-Projekte. "Es ist keiner hier, um sich zu schlagen", sagte er.
Laut Schabacker seien zu den Spielen jeweils etwa 100 Risikofans angereist, "die durchaus Gewalt ausüben könnten".
Mit ihnen habe man gesprochen, "sie wissen, dass wir ein Auge auf sie haben, und überlegen es sich deshalb zweimal", sagte der Polizei-Sprecher.
In den K.o.-Runden-Spielen in Polen könnte die Situation etwas kritischer sein. "Durch die Nähe zu Deutschland muss man damit rechnen, dass mehr Gewaltpotenzial anreist", sagte Schabacker.
Durch das EM-Aus der Polen und Russen sei allerdings das potenziell bedrohlichste Szenario nun ausgeschlossen.
