Der italienische Nationaltrainer Cesare Prandelli hat seine Zukunft im Fall eines Scheiterns seiner Mannschaft in der EM-Vorrunde offen gelassen.
"Lasst uns nicht so weit nach vorne schauen. Wenn man das macht, dann stolpert man", sagte der 54-Jährige, der noch einen gültigen Vertrag bis 2014 besitzt, vor der letzten Vorrundenpartie am Montag in Posen gegen Irland:
"Wenn es schiefgeht, muss man natürlich die Verantwortung übernehmen und schauen, was falsch gelaufen ist."
Ob Prandelli im "wichtigsten Spiel meiner Trainerkarriere" auf den angeschlagenen Starstürmer Mario Balotelli (Knieprobleme) zurückgreifen kann, ist noch offen. "Das muss man abwarten. Ich bin aber optimistisch, er geht ihm schon wieder wesentlich besser als am Samstag", sagte der Coach.
Die Italiener haben den Einzug ins Viertelfinale nur noch bedingt in der eigenen Hand. Im Fall eines Unentschiedens ab der Höhe von 2:2 zwischen den Kontrahenten Spanien und Kroatien wäre die Squadra Azzurra ausgeschieden.
