Die Pressestimmen nach dem EM-Aus der Ukraine drehen sich vor allem um das nichtgegebene Tor. Schiedsrichter Kassai und sein Gespann kommen dabei gar nicht gut weg.
Sport Ukraine:
"Die Schiedsrichter stahlen Devic ein Tor und der Ukraine den Sieg über England. Unsere Fußballer unterlagen den Engländern in einem ebenbürtigen Kampf mit einer hinreichenden Anzahl von Tormöglichkeiten und sogar einem Tor, das jedoch von der Schiedsrichterbrigade nicht anerkannt wurde. Deshalb waren nach dem Spiel alle beleidigt. Aber auch Stolz war dabei. Das Team bewies nicht nur Kampfgeist, sondern es zeigte auch, dass es Fußball spielen kann."
Segodnia:
"Die Ukraine verlässt die EM. Kassai - ein neues Schimpfwort. Wir haben verloren, der ungarische Schiedsrichter hat ein klares Tor von Devic nicht gegeben. Da war noch dieser Ungar Istvan Vad. Er befand sich in der 62. Minute an der englischen Torlinie und musste sehen, dass der Ball die Linie überschritten hatte, bevor ihn Terry herausschlug. Doch Vad informierte Kassai nicht. Vielen Dank, ihr Nachbarn in schwarz. Ihr habt uns einen schlechten Dienst erwiesen. Die Ukraine hat das Spiel um Leben und Tod verloren. Beim Viertelfinale Italien gegen England werden wir für die Italiener fiebern."
Podrobnosti:
"EM-Aus für die Ukraine wegen eines Schiedsrichter-Fehlers. Die Wiederholung hat deutlich gezeigt, dass der Ball die Torlinie überschritten hatte. Wie konnte das passieren? Ob der Fußball-Gott England das von Lampard bei der WM 2010 gegen Deutschland erzielte und nicht gegebene Tor zurückgeschenkt hat? Der Einsatz von Schewtschenko war wie ein letztes Stoßgebet, aber es blieb beim 0:1. Die Statistik der Donbass-Arena bleibt für die ukrainische Auswahl weiter hundertprozentig negativ.
Fakty I Kommentarii:
"Am Ende das Aus, doch es gibt Niederlagen, für die man sich nicht schämen muss. Bei all unserem Wunschdenken - wir haben bisher noch nicht das Niveau europäischer Topmannschaften erreicht."
