Der britische Premierminister David Cameron hat der englischen Nationalmannschaft nach dem bitteren Aus bei der EM Trost gespendet.
"Mit der Art und Weise wie sie durch die Gruppenphase gegangen sind, haben sie das Land stolz gemacht", sagte Cameron. England war am Sonntag im Viertelfinale (2:4) im Elfmeterschießen an Italien, dem nächsten Gegner Deutschlands, gescheitert.
"Ich habe mir das Spiel angeschaut und ich denke, England hat eine Menge Herz gezeigt. Da waren einige brillante Einzelleistungen und echte Teamarbeit zu sehen", sagte der 44-Jährige. Doch traurigerweise habe er dann das Gefühl bekommen, dass das Spiel im Elfmeterschießen entschieden werde, "und du weißt, wie ein Elfmeterschießen vermutlich endet", sagte der Politker in Anspielung auf die traditionelle englische Schwäche vom Punkt.
Seit 1990 hat England in sechs von sieben Elfmeterschießen bei großen Turnieren das Nachsehen gehabt. Lediglich bei der Heim-EM 1996 behielten die Three Lions im Viertelfinale gegen Spanien die Oberhand. Doch die Freude währte nur kurz: In der Runde der letzten Vier scheiterten die Engländer am späteren Europameister Deutschland - natürlich im Elfmeterschießen.
