Den Finaltag nutzten auch die Mitglieder der Frauenrechtsgruppe Femen noch einmal zu einem letzten großen Auftritt am Rande dieser Fußball-EM.

Sechs Mitglieder der Organisation, drei von ihnen nackt, protestierten vor dem Endspiel-Stadion in Kiew gegen den angekündigten Besuch des weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko. Dieser sei "der letzte Diktator Europas", die UEFA "total skrupellos", riefen die Frauen.

Femen ist international für seine Aktionen bekannt, die sich unter anderem gegen Prostitution, Sextourismus, Wahlbetrug und Korruption richten. Während des Turniers hatten sie mehrfach protestiert, einige Mitglieder sollen dabei misshandelt worden sein, in Donezk waren drei von ihnen sogar über Nacht verschwunden.

Sie sollen neun Stunden lang "unter moralischem Druck und ohne Kontakt zur Außenwelt" verhört worden sein.

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