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EA Guincamp schaltete auf dem Weg zum Pokalsieg Le Mans und Toulouse aus © imago

Der Ex-Klub von Didier Drogba fordert den HSV heraus. Werder Bremen betritt Neuland. Die Gegner der Bundesligisten im Portrait.

Hamburg/Guingamp - Didier Drogba (Drogba verlängert) ist der beste Spieler, der jemals bei Hamburgs Gegner in der Europa League, (Ergebniss) EA Guingamp, gespielt hat.

Der Superstar vom FC Chelsea kickte zwischen 2001 und 2004 für den Klub aus der nur 8000 Einwohner zählenden bretonischen Kleinstadt.

Der 1912 gegründete Verein spielt nur in der zweiten französischen Liga, hat sich aber als Pokalsieger für die Playoff-Runde der Europaliga qualifiziert.

Im Finale bezwang die Mannschaft den ebenfalls bretonischen Erstligisten Stade Rennes mit 2:1. Die Liga schloss das Team allerdings nur auf Platz 13 ab.

Große Namen im Klub

Zwischen 1995 und 1998 sowie 2000 und 2004 war der Verein, der erst seit 1984 am Profispielbetrieb teilnimmt, Mitglied in der Ligue 1.

2003 schloss man die Meisterschaft als Siebter ab. Neben Drogba waren auch die französischen Nationalspieler Florent Malouda (Chelsea), Stephane Guivarch und Jean Piere Papin für den Klub aktiv.

Das Stadion Stade du Roudourou fasst 18.700 Zuschauer. Trainiert wird die Mannschaft seit 2007 von Victor Zvunka.

Werder trifft auf Aktobe

Neuland für Werder Bremen: Als erste deutsche Mannschaft tritt der Pokalsieger zu einem offiziellen Pflichtspiel in Kasachstan an.

Im Kampf um den Einzug in die Gruppenphase treffen die Hanseaten am 20. und 27. August zunächst im Weserstadion auf Meister FK Aktobe aus dem Nordwesten des von riesigen Steppen geprägten Landes.

Der Klub wurde bereits 1967 zu Zeiten der nicht mehr existierenden UdSSR gegründet, spielte in der Folgezeit aber nur in der dritten sowjetischen Liga.

Aus gegen Maccabi Haifa

Nach der Unabhängigkeit Kasachstans, das politisch dem asiatischen Raum zugeordnet wird, sich "fußballerisch" jedoch der UEFA angeschlossen hat, holte das Team dreimal die Meisterschaft und einmal den Pokal.

Im vierten Anlauf erreichte Aktobe in dieser Saison in der Champions League erstmals die dritte Qualifikations-Runde (Ergebnisse), scheiterte dort jedoch knapp am israelischen Meister Maccabi Haifa (0:0, 3:4).

Heimspielstätte der Kasachen ist das 34 Jahre alte Zentralstadion, das 13.500 Zuschauern Platz bietet.

Hertha gegen Bröndby

Der zehnmalige dänische Meister Bröndby IF beendete die vergangene Saison auf Platz drei.

Der Traditionsklub aus dem 34.000-Einwohner-Städtchen vor den Toren Kopenhagens feierte zuletzt 2005 das Double mit Meisterschaft und Pokalsieg und ist der im Ausland wohl bekannteste dänische Verein.

"Niemand steht über dem Klub", lautet das Motto der Blau-Gelben.

Alte Bekannte aus der Bundesliga

Nach drei Spieltagen ist Bröndby Siebter der dänischen Liga. Der Verein wurde erst 1964 gegründet und feierte 1985 mit Top-Spieler Michael Laudrup seine erste Meisterschaft.

Der größte Erfolg auf internationaler Ebene war der Einzug ins Halbfinale des UEFA-Cups 1991. Trainer des aktuellen Teams ist Kent Nielsen, der zur dänischen Mannschaft gehörte, die 1992 in Schweden im EM-Finale Deutschland bezwang.

Im Kader stehen in Peter Madsen (zuletzt Köln), Alexander Farnerud (Stuttgart) und Jan Kristiansen (Nürnberg) auch mehrere ehemalige Bundesliga-Profis.

Eintracht schaltet Bröndby aus

Bröndby spielt in dem im Jahr 2000 renovierten und 26.000 Zuschauer fassenden Bröndby-Park.

Das letzte Aufeinandertreffen mit einer Bundesliga-Mannschaft gab es im September 2006 in der ersten Runde des UEFA-Cups gegen Eintracht Frankfurt, als es im Hinspiel eine 0:4-Niederlage gab.

Das Rückspiel endete 2:2.

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