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Ähnlich couragiert wie hier David Jarolim will der HSV auch gegen Tel Aviv zu Werke gehen © getty

Der HSV muss gegen Tel Aviv siegen, die Hertha hofft auf einen Aufschwung in Lissabon. Entspannte Bremer treffen auf Bilbao.

München - Der Hamburger SV und Hertha BSC Berlin stehen am 2. Spieltag der Gruppenphase in der Europa League schon unter Druck.

Die Bundesliga-Gegner vom kommenden Sonntag dürfen sich keinen weiteren Ausrutscher erlauben.

Werder Bremen kann der Partie am Donnerstag gegen Athletic Bilbao (ab 18.45 Uhr LIVE) derweil gelassen entgegensehen. (DATENCENTER: Europa League)

Traum vom Heim-Endspiel

Mit der Bayern-Euphorie die Schmach von Wien tilgen und durch einen Erfolg den Traum vom Endspiel am 12. Mai 2010 im eigenen Stadion am Leben erhalten:

Der Auftrag für die Mannschaft des Hamburger SV im zweiten Gruppenspiel (Do., ab 20.50 Uhr LIVE) gegen Hapoel Tel Aviv ist klar.

Die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia braucht nach dem peinlichen 0:3 zum Auftakt der Gruppenspiele bei Rapid Wien vor zwei Wochen unbedingt einen Sieg gegen die Israelis, um sich in der Gruppe C zurückzumelden.

Sieg über Bayern als "Mutmacher"

Den Elan vom umjubelten 1:0-Sieg gegen Bayern München und der damit verbundenenen erfolgreichen Verteidigung der Tabellenführung in der Bundesliga wollen die Hanseaten nun auch in das erste Gastspiel eines israelischen Teams in der Hansestadt mitnehmen.

"Gerade nach dem Bayern-Spiel ist es wichtig, nicht in der Intensität nachzulassen, und das wurde auch von uns gefordert", erklärte Torjäger Mladen Petric.

Kacar vor Rückkehr in Kader

Im Spiel eins nach der Entlassung von Trainer Lucien Favre gibt es für die Profis von Hertha BSC bei Sporting Lissabon (Do., ab 20.50 Uhr LIVE) keine Ausreden mehr.

Interimscoach Karsten Heine kann im Vergleich zum 1:5-Debakel in Hoffenheim aus Mangel an Alternativen kaum Umstellungen vornehmen.

Mittelfeldmotor Patrick Ebert fehlt wegen einer Knieverletzung, dafür meldete sich Gojko Kacar zurück. Arne Friedrich kann trotz eines Blutergusses wohl spielen.

Nach dem mageren 1:1 im Auftaktspiel gegen Ventspils darf sich Hertha keine Niederlage erlauben, um in Gruppe D nicht frühzeitig zurückzufallen.

Werder winkt die halbe Miete

Voller Einsatz für die halbe Miete - für Werder Bremens Mannschaftskapitän Torsten Frings ist der erste Auftritt vor eigenem Publikum in der Gruppenphase richtungweisend.

"Alle drei Heimspiele gewinnen", fordert der Mittelfeldarbeiter vor dem Gastspiel von Bilbao im Weserstadion.

Zusammen mit den drei Punkten aus dem 3:2-Auftaktsieg bei CD Nacional Funchal auf Madeira hätten die Hanseaten dann schon eine nahezu optimale Ausgangsposition für das Erreichen der nächsten Runde.

Frings: Bilbao niederkämpfen

Und Frings glaubt, dass das traditionell seit Jahrzehnten nur aus baskischen Spielern zusammengesetzte Team von der Spielweise her den Norddeutschen liegt:

"Bilbao wird sich nicht hinten reinstellen, sondern selbst nach vorne spielen. Das ist eine technisch starke Truppe, die wir niederkämpfen können."

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