vergrößernverkleinern
Mladen Petric fehlte dem HSV zwei Monate verletzt © getty

Der Torjäger wird im entscheidenden Spiel gegen Wien sein Comeback beim HSV feiern. Elia und Torun fallen hingegen aus.

Hamburg - Hamburgs Hoffnung heißt Mladen Petric.

Im möglicherweise entscheidenden Gruppenspiel um den Einzug in die K.o. -Runde der Europa League gegen Rapid Wien (ab 20.50 Uhr LIVE) sitzt der Angreifer erstmals wieder auf der Bank.

"Es ist gut, dass wir ihn dabei haben", sagt HSV -Trainer Bruno Labbadia, "wir haben so die Möglichkeit, ihn reinwerfen zu können, wenn es nötig wird."

Die Genesung des kroatischen Torjägers nach seiner Knöchel-OP und einer achtwöchigen Verletzungspause ist so etwas wie das Licht am Ende des Tunnels vor der so wichtigen Partie gegen die Österreicher. (DATENCENTER: Europa League)

Elia und Torun fallen aus

Denn im Vorfeld des Spiels gab es überwiegend sorgenvolle Mienen.

So muss Trainer Bruno Labbadia kurzfristig auf Eljero Elia und Tunay Torun verzichten. Den beiden Offensivkräften machen ihre Prellungen weiter zu schaffen, sie bestanden einen morgendlichen Belastungstest nicht.

Zudem fällt David Rozehnal mit Fieber aus. Angreifer Tolgay Arslan ist zudem nicht spielberechtigt.

Grünes Licht für Demel und Pitroipa

Grünes Licht für einen Einsatz gaben hingegen die zuletzt ebenfalls angeschlagenen Guy Demel, David Jarolim und Jonathan Pitoipa.

Trotz der personellen Probleme verbreitet Labbadia trotzige Entschlossenheit: "Dieses Spiel ist für uns enorm wichtig. Wir müssen eine absolute Einheit mit unseren Fans herstellen."

Die Ausgangssituation ist vor dem vorletzten Spieltag klar.

Elias Einsatz möglich

Mit einem Sieg qualifizieren sich die Hanseaten direkt für die nächste Runde, bei einem Unentschieden braucht der HSV im letzten Spiel bei Hapoel Tel Aviv einen Punkt, bei einer Niederlage kann er aus eigener Kraft nicht mehr die K.o.-Runde erreichen.

Angesichts der zahlreichen Dauerverletzten zählt jede noch so kleine Hoffnung. Eljero Elia, der in Mainz eine schwere Knöchelprellung erlitt, absolvierte am Dienstag eine 15-minütige Laufeinheit:

"Ich sehe die Chancen bei 50 zu 50", sagte der Angreifer. "Die Mannschaft zieht Kraft aus der jetzigen Situation", ist sich Labbadia dennoch sicher: "Am Mittwoch ist unsere Moral gefordert, das wird ein Spiel mit besonderer Brisanz."

HSV will Wiedergutmachung

Zumal nach der 0:3-Schlappe gegen Rapid im Hinspiel noch eine Rechnung offen ist: "Wir können nicht nur aus eigener Hand die nächste Runde erreichen, da ist auch aus dem ersten Aufeinandertreffen noch einiges gut zu machen", sagte Piotr Trochowski.

Auch Abwehrchef Joris Mathijsen will unbedingt den Heimvorteil nutzen: "Wir wollen zu Hause alles klar machen, damit wir in Tel Aviv ein Endspiel um den Gruppensieg haben."

Der österreichische Rekordmeister behauptete am vergangenen Wochenende mit einem 0:0 bei Meister Red Bull Salzburg die Tabellenführung in der heimischen Bundesliga.

"Wir werden viel Geduld brauchen"

Labbadia hatte seine Spione in dieser Partie auf der Tribüne: "Die spielen sehr defensiv und gut organisiert. Wir werden viel Geduld brauchen."

Rund 7000 Fans aus Österreich werden ihr Team unterstützen.

Mit einem Sieg würden die Hüttelsdorfer noch ihre Chance aufs Weiterkommen wahren. "Der HSV hat doch viel mehr Druck als wir", glaubt Trainer Peter Pacult, "wenn sie uns nicht schlagen, droht ihnen das Aus."

Die voraussichtlichen Mannschaftsaufstellungen:

Hamburg: Rost - Demel (Rincon), Boateng, Mathijsen, Aogo - Jarolim, Tesche - Trochowski, Jansen - Pitroipa (Torun), Berg. - Trainer: Labbadia.

Wien: Payer - Kulovits, Jovanovic, Soma, Katzer - Heikkinen, Pehlivan - Kavlak, Hofmann, Trimmel - Jelavic. - Trainer: Pacult.

Zum Forum - hier mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel