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Zuschauer dringen in den Innenraum des Franz-Horr-Stadions ein © imago

Das Spiel zwischen Wien und Bilbao wird von Randale überschattet. Bilbao und Eindhoven sind weiter, Lissabon leistet Hertha Schützenhilfe.

München - Werder Bremens Gruppengegner Athletic Bilbao hat in einem Skandalspiel bei Austria Wien den Einzug in die Zwischenrunde der Europa League geschafft.

Fans der Austria hatten in der zweiten Halbzeit das Feld gestürmt und eine rund 25-minütige Unterbrechung provoziert.

Bilbao ließ sich dadurch aber nicht beirren und sicherte durch den souveränen 3:0-Erfolg zumindest schon Platz zwei.

Am letzten Spieltag am 16. Dezember könnte Bilbao mit einem 2:0-Erfolg gegen Werder beziehungsweise mit jedem Erfolg mit drei oder mehr Toren Differenz noch Gruppensieger werden.

Lissabon leistet Hertha Schützenhilfe

Neben Bilbao zogen auch Hertha-Gegner Sporting Lissabon, AS Rom und die die PSV Eindhoven in die K.o.-Runde ein.

Lissabon kam in der Gruppe D kurz vor Schluss zum erlösenden 1:1 gegen den SC Heerenveen, der jetzt auf eine Berliner Niederlage am letzten gegen die Portugiesen hoffen muss.

25-minütige Unterbrechung

Beim unterbrochenen Spiel in Wien hatten Anhänger der Austria in der 66. Minute den Platz gestürmt und eine rund 25-minütige Spielunterbrechung provoziert.

Nachdem das Spielfeld wieder geräumt war, wurde die Partie aber noch beendet.

Bereits in der fünften Minute war das Spiel schon einmal unterbrochen, nachdem Wiener Fans Feuerwerkskörper gezündet hatten.

Austria-Manager klagt Referee an

Austria-Manager Markus Kraetschmer befüchtet "sicher wieder eine hohe Geldstrafe" durch die UEFA, gab aber dem norwegischen Schiedsrichtergespann um Svein Oddvar Moen eine Mitschuld an der Eskalation.

"Das Schiedsrichterteam hat viel zu den Emotionen beigetragen", sagte Kraetschmer, der den Referee krasse Fehlentscheidungen vor den ersten beiden Toren sowie provozierendes Gehabe vorwarf: "Da muss die UEFA auch hier mal nachdenken, bevor sie eine Strafe ausspricht."

Bilbao mit Sieg weiter

Bilbao hat durch den Sieg die K.-o.-Runde erreicht und könnte am letzten Spieltag den ebenfalls schon qualifizierten Bremern noch den Gruppensieg wegschnappen.

Werder setzte sich im zweiten Spiel der Gruppe L mit 4:1 (2:0) gegen Nacional Funchal aus Portugal durch.

Rutten mit Eindhoven weiter

Die PSV Eindhoven hat als 13. Team den Sprung in die K.o.-Runde der Europa League geschafft. (DATENCENTER: Europa League)

Die vom ehemaligen Schalke-Coach Fred Rutten trainierten Niederländer machten beim 1:0 (0:0) gegen Sparta Prag mit dem Tor des Tages in der ersten Minute der Nachspielzeit den Sieg in der Gruppe K perfekt.

Prag muss sich dagegen am letzten Spieltag am 16. Dezember im direkten Duell mit dem punktgleichen FC Kopenhagen (2:0 gegen Cluj) um den zweiten Platz streiten.

Damit stehen jetzt 16 Teilnehmer an der Runde der letzten 32 Teams fest.

Fink kämpft mit Basel um Platz zwei

Der jetzt mit Prag punktgleiche FC Kopenhagen (beide 7) erhielt sich die Chance aufs Weiterkommen durch ein 2:0 gegen CFR Cluj.

In der Gruppe E ist Rom (10) nach dem 2:1 gegen den FC Basel (9) mit Trainer Thorsten Fink weiter, die Schweizer und der FC Fulham (8) nach dem 1:0 gegen ZSKA Sofia kämpfen noch im direkten Duell um Platz zwei.

Panathinaikos fehlt noch ein Punkt

Panathinaikos Athen verpasste in der Gruppe F durch ein 0:1 bei Tabellenführer Galatasaray Istanbul die vorzeitige Qualifikation und braucht am letzten Spieltag noch einen Punkt gegen Dinamo Bukarest, das in Unterzahl 2:1 gegen Sturm Graz mit Trainer Franco Foda gewann.

In der Gruppe J muss der FC Brügge weiter um den zweiten Platz zittern.

Die Belgier kamen beim bereits qualifizierten Gruppensieger Schachtjor Donezk nur zu einem 0:0 und haben mit 8 Punkten noch einen Zähler Vorsprung vor dem FC Toulouse.

Die Franzosen gewannen 1:0 gegen Partizan Belgrad, müssen allerdings in Brügge gewinnen, um noch weiterzukommen.

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