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Marcus Berg bejubelte in der Bundesliga bislang drei eigene Treffer © imago

Für die bereits qualifizierten Hanseaten geht es im letzten Gruppenspiel bei Hapoel Tel Aviv nur noch um den Gruppensieg.

Von Martin van de Flierdt

München - Es ist nicht so, dass es um gar nichts ginge, wenn der Hamburger SV heute bei Hapoel Tel Aviv zu seinem letzten Gruppenspiel in der Europa League antritt (ab 18.45 Uhr LIVE) .

Aber die Anspannung hält sich in Grenzen. Schließlich ist beiden Teams das Weiterkommen bereits sicher, es geht nur noch um den Gruppensieg. (DATENCENTER: Gruppe C)

Den würden die Hamburger schon bei einem Unentschieden davontragen.

Ganz so einfach dürfte die Aufgabe allerdings nicht werden, denn Hapoel hat keines seiner vier Heimspiele auf internationalem Terrain verloren.

Seit drei Monaten unbesiegt

Auch in der heimischen Liga ist der aktuelle Tabellenzweite Israels seit drei Monaten unbesiegt.

Der Vorteil eines Gruppensieges wäre für den HSV ohnehin überschaubar. Zwar hätte er in diesem Fall im Rückspiel des Sechzehntelfinals Heimrecht.

Doch als potenzielle Gegner drohen dennoch Champions-League-Absteiger wie der FC Liverpool oder Atletico Madrid.

"Auf Spiele wie dieses in Tel Aviv freue ich mich besonders", sagte HSV-Linksverteidiger Dennis Aogo der Hamburger "Morgenpost".

"Wenn die Anspannung nicht bei hundert Prozent ist, kann das ja auch Spaß machen. Außerdem kann man sich Selbstvertrauen holen für Sonntag."

Dann steht das Nordderby gegen Werder Bremen an.

Sport1.de präsentiert die Fakten zum Spiel:

Die voraussichtlichen Mannschaftsaufstellungen:

Tel Aviv: Enyeama - Bondarv, Badir, da Silva, Ben Dayan - Natcho, Shechter, Yadin, Vermouth - Vucicevic, YeboahHamburg: Rost - Demel, Boateng, Mathijsen, Aogo - Rincon, Jarolim, Trochowski, Jansen - Berg, TorunSchiedsrichter: Nikolajew (Russland)

Spieler im Fokus

Marcus Berg: Der Schwede dürfte heute wieder einmal eine Bewährungschance erhalten, weil Trainer Bruno Labbadia die Angreifer Mladen Petric und Eljero Elia für das Nordderby schonen möchte.

Berg hatte diesen beiden zuletzt die Stammplätze überlassen müssen. "Ich will mich empfehlen und wieder treffen", sagt der 22-Jährige.

Nur so kann er seine Vorgesetzten womöglich davon abbringen, ihm im Winter einen weiteren Konkurrenten vor die Nase zu setzen.

Bergs Bilanz in der Europa League macht durchaus Hoffnung. Dort traf er bereits sechs Mal.

Das sagt der Trainer

Bruno Labbadia: "Es muss unser Anspruch sein, Gruppenerster zu werden. Wir betreiben ja auch einen gewissen Aufwand. Wir wollen an die Leistung von Nürnberg anknüpfen und die Konzerntration hochhalten."

Statistik

Im Hinspiel hatte der HSV mit 4:2 die Nase vorn. Zweimal Berg, Elia und Ze Roberto trafen für die Hamburger bei Gegentreffern von Itay Shechter und Samuel Yeboah.

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