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Fred Rutten (l.) und Orlando Engelaar waren letzte Saison gemeinsam beim FC Schalke © imago

Vor allem die Trainer sind bei Hamburgs und Bremens Europa-League-Gegner prominent. PSV Eindhoven und Twente Enschede im Porträt.

München - Mit Twente Enschede und der PSV Eindhoven haben Werder Bremen und der HSV in der Europa League schwere Lose gezogen.

Beide Teams gehören in der niederländischen Liga zur absoluten Spitze.

Sport1.de präsentiert die Gegner von Werder und HSV im Porträt: (DATENCENTER: Europa League)

PSV Eindhoven:

Der 21-malige Meister gehört mit den ewigen Rivalen Ajax Amsterdam und Feyenoord Rotterdam zu den "Großen Drei" im niederländischen Fußball.

Der Klub brachte zahlreiche Weltstars wie Ruud Gullit, Romario, Ronaldo und Ruud van Nistelrooy hervor. 1988 feierte man mit dem Sieg im Europapokal der Landesmeister den größten Erfolg der Vereinsgeschichte. 1978 gewann der Verein den UEFA-Cup.

Er ist mit sechs Meistertiteln seit dem Jahr 2000 der überragende Klub dieses Jahrzehnts in den Niederlanden. Die vergangene Saison beendete der Verein allerdings nur auf dem vierten Platz.

Ex-Schalke-Coach Rutten auf der Bank

Der ehemalige HSV-Trainer Huub Stevens, der die Hanseaten im Sommer 2008 Richtung Eindhoven verlassen hatte, musste PSV deshalb im Januar 2009 wieder verlassen. Sein Nachfolger wurde zu Saisonbeginn Fred Rutten, der in der letzten Saison erfolglos Schalke 04 trainierte.

Im Mittelfeld spielt in Orlando Engelaar ebenfalls ein ehemaliger Schalker. Der Nationalspieler musste sich allerdings in dieser Woche einer Operation an der Achillessehne unterziehen, soll aber nach der Winterpause wieder fit sein. Ein weiterer Star ist Mittelfeldspieler Ibrahim Affeley.

In der Liga noch ungeschlagen

Momentan belegt Eindhoven in der heimischen Liga Platz zwei hinter Werder Bremens Gegner Twente Enschede. Das Team ist dabei nach 17 Spielen noch unbesiegt.

In der Gruppenphase der Europa League setzte sich das Team mit 14 Punkten als Sieger gegen FC Kopenhagen, Sparta Prag und CFR Cluj durch.

Twente Enschede:

Der Star sitzt bei Werder Bremens nächstem Europa-League-Gegner FC Twente Enschede auf der Bank:

Trainer Steve McClaren war immerhin schon Teammanager der englischen Nationalmannschaft und führte den FC Middlesbrough 2006 bis ins UEFA-Cup-Finale. Dennoch hat der 48-Jährige vor allem in seiner Heimat alles andere als einen guten Ruf.

Nach der verpassten Qualifikation für die EURO 2008 wurde er als Nationaltrainer entlassen und von Fans sowie Medien gleichermaßen als "McClown" verspottet.

Ex-Klub von Braafheid und Elia

In Twente wagte McClaren dann erfolgreich einen Neuanfang und führte die Mannschaft in der vergangenen Saison auf den zweiten Platz hinter Meister AZ Alkmaar. Zudem erreichte das Team das niederländische Pokalfinale, in dem man allerdings dem SC Heerenveen unterlag.

Trotz der Abgänge von Leistungsträgern wie Marko Arnautovic (zu Inter Mailand), Edson Braafheid (zu Bayern München) oder Eljero Elia (zum Hamburger SV) konnten die Resultate der vergangenen Spielzeit in diesem Jahr noch gesteigert werden.

Aktuell führt Twente die Ehrendivision ohne Niederlage an.

1975 im UEFA-Cup-Finale

Die größten Erfolge des Klubs liegen allerdings schon ein wenig zurück. Die einzige Meisterschaft holte man 1926, als der Klub noch Sportclub Enschede hieß.

1977 und 2001 wurde Enschede niederländischer Pokalsieger. 1975 unterlag man im UEFA-Cup-Finale Borussia Mönchengladbach.

Wohl wichtigster Spieler im aktuellen Kader ist der Schweizer Nationalstürmer Blaise N'Kufo, der einst auch für Hannover 96 am Ball war. Besondere Spiele dürften die Duelle mit Twente für Bremens Peter Niemeyer werden. Der Defensivallrounder lief von 1999 bis 2002 für Enschede auf.

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