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Christian Gentner hatte gegen Villarreals Marcos Senna (r.) oft einen schweren Stand © getty

Nach dem Remis gegen Villareal sind die Wolfsburger trotz der guten Ausgangslage unzufrieden. Magath kehrt zurück in die VW-Arena.

Villarreal - Die emotionale Achterbahnfahrt in Hinspiel hinterließ gemischte Gefühle für das Rückspiel:

Nach dem 2:2 (0:1) in der Zwischenrunde der Europa League beim FC Villarreal waren Spieler und Trainer des VfL Wolfsburg hin- und hergerissen zwischen Freude und Frust.

"Aus so einem Spiel kann man Kraft schöpfen, aber besser wäre gewesen, wenn wir uns den Sieg nicht mehr hätten nehmen lassen. So ist es ein gefährliches Ergebnis für das Rückspiel. Wir sind noch nicht weiter", erklärte Trainer Lorenz-Günther Köstner.

Trotz der guten Ausgangsposition für das entscheidende Duell mit den Spaniern am kommenden Donnerstag in der heimischen VW-Arena trauerten auch die Wolfsburger Spieler den verpassten Gelegenheiten nach.

"Das ist eine gute Ausgangslage"

"Das ist sicher eine ganz gute Ausgangslage, aber hätten wir unsere Chancen besser genutzt, hätten wir das Spiel auch gewonnen", sagte Abwehrspieler Marcel Schäfer. (DATENCENTER: Europa League)

Zwar hatte die Niedersachsen den 0:1-Pausenrückstand durch zwei Tore des Brasilianers Grafite (65./84. Minute) im zweiten Durchgang in eine verdiente Führung umgewandelt, den greifbaren Sieg jedoch durch ein ebenso spätes wie unnötiges Gegentor verschenkt.

"Die Mannschaft hat sich nach dem Rückstand toll zurückgekämpft, aber nach dem 2:1 müssen wir das Spiel eigentlich nach Hause bringen", monierte Köstner.

"Wölfe" vergeben Großchancen

Allerdings hatten die "Wölfe" schon vor dem 0:1 zahlreiche Großchancen vergeben und damit eine frühzeitige Entscheidung verpasst.

"In der ersten Halbzeit hätten wir 2:0 in Führung liegen müssen, machen aber die Tore nicht", erklärte Sascha Riether, der in der in der 18. Minute ebenso eine "hundertprozentige" Chance ausgelassen hatte, wie fünf Minuten zuvor Grafite.

Dennoch sah Riether auch positive Ansätze: "Wir waren 90 Minuten die bessere Mannschaft. Das gibt uns Auftrieb."

Wiedersehen mit Magath

Vor dem Rückspiel gegen Villarreal wartet jedoch ein noch wichtigeres Aufeinandertreffen in der Liga mit Schalke 04 (So., ab 17 Uhr LIVE) und dem letztjährigen Wolfsburger Meistertrainer Felix Magath auf den VfL.

Dabei will man endlich die Serie von 13 sieglosen Punktspielen in Folge beenden. "Jetzt freuen wir uns erst einmal auf das Spiel gegen unseren Ex-Coach", sagte Riether, und auch Schäfer blickte optimistisch nach vorne:

"Den Sieg, den wir in Villarreal verpasst haben, haben wir uns für Sonntag aufgehoben."

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