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Die Partien werden in der schweizerischen UEFA-Zentrale in Nyon ausgelost © imago

Die Viertelfinals in der Europa League stehen fest: Der Hamburger SV trifft auf Lüttich, Wolfsburg tritt gegen Fulham an.

Nyon - Uwe Seeler hat für seinen Hamburger SV noch einmal einen richtigen Volltreffer gelandet.

Das HSV-Idol höchstpersönlich zog für das Viertel- und Halbfinale der Europa League in Nyon in der Schweiz für seinen Klub und den deutschen Meister VfL Wolfsburg echte Glückslose.

Der HSV trifft am 1. April zunächst zu Hause auf den belgischen Meister Standard Lüttich, Wolfsburg reist zum FC Fulham nach London (die Gegner im Portrait). Die Rückspiele sind am 8. April.

Sollten beide Bundesligisten diese lösbaren Aufgaben überstehen, würden sie im Halbfinale aufeinandertreffen.

"Ein Endspiel in Hamburg mit dem HSV wäre sensationell", sagte Seeler, "die Euphorie ist riesig, aber es ist noch ein weiter Weg."

"Lüttich ist eine Mannschaft mit einer hohen Qualität. Trotzdem ist es unser Ziel, in das Habfinale einzuziehen. Wir haben eine große Chance, die wir unbedingt nutzen wollen", sagte HSV-Coach Bruno Labbadia.

"Müssen Top-Leistung bringen"

Auch sein Wolfsburger Kollege Lorenz Günther Köstner war sehr zufrieden: "Ein gutes Los, der englische Fußball könnte uns liegen. Wir müssen aber eine Top-Leistung bringen."

Sturm-Ass Edin Dzeko hatte sich Fulham gewünscht und war entsprechend glücklich: "Es kann natürlich ein Vorteil für uns sein, dass wir zuerst auswärts antreten müssen, aber wir sollten auch in London schon ein gutes Ergebnis erzielen."

Der HSV sieht Lüttich als gutes Omen. Wie im Achtelfinale gegen den RSC Anderlecht spielen die Hamburger zuerst daheim und wieder gegen eine belgische Mannschaft.

Hoffmann sieht Vorteil

"Dass wir zunächst zu Hause antreten, sehe ich als Vorteil", sagte HSV-Chef Bernd Hoffmann, "in der letzten Saison gegen Galatasaray Istanbul und Manchester City, in diesem Jahr gegen PSV Eindhoven und RSC Anderlecht - wir hatten stets zuerst Heimrecht und sind jeweils in die nächste Runde eingezogen."

Abwehrfehler wie gegen Anderlecht dürfen sie sich dann nicht mehr leisten.

"Retter" Mladen Petric, der erst mit seinem Tor in der 75. Minute alles klar machte, sprach an, was alle dachten: So erreicht man nicht das Endspiel.

"Das Finale ist das, was die ganze Stadt will. Das ist unser Ziel", sagte der Kroate, der weiß, dass man die Fahrlässigkeiten im Defensivverhalten gegen die noch verbliebenen Spitzenteams in Europa nicht immer ausbügeln kann.

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