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Christian Rodriguez (r.) erzielte Portos Treffer zum 2:0 bei Spartak Moskau © getty

Drei portugiesische Klubs ziehen ins Halbfinale der Europa League ein - ein Lichtblick für das finanziell gebeutelte Land.

Lisssabon - "Viva Portugal" - mehrere Zehntausend Fans haben den historischen Triumph des wirtschaftlich arg gebeutelten Portugals in der Europa League mit Sprechchören, Hupkonzerten und Freudentänzen gefeiert.

Mit dem neuen Meister FC Porto, Traditionsklub Benfica Lissabon und Sporting Braga stehen erstmals gleich drei portugiesische Klubs im Halbfinale.

Braga und Benfica treffen nun direkt aufeinander, damit ist Portugal sicher im Endspiel am 18. Mai in Dublin vertreten. (DATENCENTER: Europa League)

"Sportlich sind wir also kreditwürdig", stellte die Sportzeitung "O Jogo" fest, das Konkurrenzblatt "A Bola" schlug in die gleiche Kerbe: "Vielleicht lassen sie uns ja in Toren bezahlen."

"Da hat niemand einen Heimvorteil"

Angesichts der ungewöhnlichen geografischen Konstellation - vierter Klub im Halbfinale ist der FC Villarreal aus Spanien - kann man sich einen neutraleren Austragungsort als die irische Hauptstadt kaum vorstellen.

"Da hat zumindest niemand einen Heimvorteil", sagte dazu Andre Villas-Boas, der erst 33 Jahre alte Trainer des FC Porto.

Seine "Drachen" treffen in der Vorschlussrunde am 28. April und 5. Mai nach zwei ungefährdeten Siegen gegen Spartak Moskau (5:1 und 5: 2) auf Leverkusen-Bezwinger Villarreal.

Porto leicht favorisiert

Sollte Porto die Spanier schlagen, wäre es auch Favorit auf den Gewinn der Europa League.

In der nationalen Liga ist Porto den Rivalen aus Lissabon und Braga weit enteilt und hat den Titel längst unter Dach und Fach gebracht.

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