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Benfica Lissabon erreichte letztmals 1983 das Finale des UEFA-Cups © getty

Das Finale der Europa League könnte erstmals rein portugiesisch sein. Benfica muss zittern, Porto darf vom Triple träumen.

München - Ganz Portugal fiebert einem historischen Finale entgegen.

Nach dem 5:1-Hinspielsieg des FC Porto gegen den spanischen Vertreter FC Villarreal geht es wohl nur noch darum, ob der Endspielgegner in der Europa League aus dem Norden oder dem Südwesten Portugals kommt.(DATENCENTER: Europa League)

Benfica Lissabon kämpft nach dem 2:1-Heimsieg bei Sporting Braga (beide Spiele ab 20.50 Uhr im LIVE-TICKER) um das zweite Ticket für das Finale am 18. Mai in Dublin.

Es wäre das erste rein portugiesische Europapokal-Endspiel.

Unbedingt dabei sein will Benficas Angreifer Javier Saviola, er holte 2006 den Uefa-Cup mit dem FC Sevilla.

Glücksmomente, die dem früheren Spieler des FC Barcelona und von Real Madrid auch heute noch präsent sind.

"Der Triumph mit Sevilla war etwas besonderes. Ich will diesen Erfolg mit Benfica wiederholen und unsere Fans glücklich machen", sagte Saviola "uefa.com".

Benfica demütig

Zuvor muss Benfica aber erst einmal Sporting Braga überwinden.

Keine einfache Aufgabe. "Wir müssen dieses Spiel sehr demütig und mit einer Menge Vorsicht angehen. Wir spielen gegen ein sehr starkes Team", sagte Saviola.

Der Auswärtstreffer von Vandinho im Hinspiel lässt allerdings auch Ligarivale Braga hoffen.

Trainer sehr stolz

Der aktuelle Tabellendritte baut auf seine mannschaftliche Geschlossenheit.

"Wir haben ein Team von Kämpfern, das viel Einsatz zeigt. Wer immer alles gibt, kann erfolgreich sein", sagt Trainer Domingos Paciencia.

Braga steht zum ersten Mal im Halbfinale eines europäischen Wettbewerbs.

"Es macht mich sehr stolz, dass ich diese Mannschaft anführe und dass wir mit unseren Fans historische Momente erleben, so Paciencia weiter.

Falcao kann Rekord brechen

Einen Schritt weiter ist bereits der FC Porto. Nach dem deutlichen Erfolg im Hinspiel gegen Villarreal darf der portugiesische Meister und Pokalsieger vom Triple träumen.

Dabei setzt der Champions League-Sieger von 2004 insbesondere auf Torjäger Falcao, der im Hinspiel gleich viermal traf.

Mit seinen insgesamt 15 Treffern im laufenden Wettbewerb hat der "Falke" mit dem bisherigen Rekordtorschützen und 108-maligen deutschen Nationalspieler Jürgen Klinsmann gleichgezogen.

Hoher Erfolg notwendig

Dem FC Villarreal, der im Achtelfinale den Bundesliga-Zweiten Bayer Leverkusen ausgeschaltet hatte, hilft dagegen nur ein hoher Heimsieg.

Im Viertelfinale schaffte die Elf von Trainer Juan Carlos Garrido einen 5:1-Erfolg gegen Twente Enschede aus den Niederlanden.

Dieses Resultat würde den spanischen Erstligisten diesmal zumindest in die Verlängerung retten.

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