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Anthony Ujah (r.) wechselte vor der Saison von Lillestrom SK zum FSV Mainz 05 © getty

Vor dem Europa-League-Rückspiel bei Gaz Metan Medias bleiben die Mainzer optimistisch. Zwei Neue machen der Tuchel-Elf Hoffnung.

Mainz/Medias - Die Abenteuer-Reise nach Siebenbürgen soll für den Bundesligisten FSV Mainz 05 trotz der schlechten Ausgangslage nicht das Ende aller Europapokal-Träume bedeuten.

Malik Fathi will alles dran setzen, ein Ausscheiden zu verhindern:

"Es wird sicher ein Drecksspiel werden. Aber wir haben alle Qualitäten, die erste Runde zu erreichen. Unser Ziel ist die Gruppenphase. Deshalb wollen wir in Rumänien unbedingt gewinnen", sagte der Außenverteidiger vor dem Rückspiel beim rumänischen Erstligisten CS Gaz Metan Medias am Donnerstag (ab 19 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und ab 18.45 Uhr im LIVE-TICKER).

"Gegentor war Stich ins Herz"

Das 1:1 im Hinspiel vor einer Woche in der neuen Mainzer Arena (Bericht) schmerzt die Rheinhessen noch immer.

"Natürlich war das Gegentor ein Stich ins Herz", sagte FSV-Präsident Harald Strutz vor der Abreise des FSV am Mittwoch.

Der Trainer hat dennoch Hoffnung. "Das Ergebnis fühlt sich bitter an. Aber zur Halbzeit steht es 1:1. Wir trauen es uns absolut zu, in die nächste Runde einzuziehen", sagte Thomas Tuchel, der noch ein Geheimnis aus seiner ersten Elf macht.

Wetklo bleibt im Tor

Sicher ist nur, dass wie bereits beim knappen Erfolg im DFB-Pokal gegen Zweibrücken (Bericht) erneut Christian Wetklo das Tor hüten wird.

Wetklo scheint derzeit die Nase im Rennen mit Heinz Müller vorne zu haben, das spürt auch Müller. "Der Trainer hat entschieden, dass ich in Rumänien nicht im Tor stehe. Das hat aber nichts mit Wertschätzung zu tun. Wenn der Trainer den Zweikampf ausruft, kann man als Spieler nichts anderes machen als warten", sagte Müller.

Wetklo hat in Rumänien eine wichtige Rolle, denn ein Gegentor könnte den Mainzern auf dem Weg in die erste Europa-League-Hauptrunde bereits das Genick brechen.

Zwei Neuzugänge überzeugen

Positiv stimmen dürften Tuchel die bisherigen Leistungen seiner Neuverpflichtungen. Besonders Zdenek Pospech und Zoltan Stieber deuteten an, dass sie Verstärkungen für die Mainzer sein können.

Bezeichnend, dass der starke Mittelfeldspieler Stieber, für 1,5 Millionen Euro von Alemannia Aachen geholt, im Hinspiel den Führungstreffer von Bungert vorbereitete hatte und im Pokal in Zweibrücken mit einem gewaltigen Pfostenschuss für Aufsehen sorgte.

Bessere Chancenverwertung nötig

Der aus Kopenhagen gekommene Tscheche Pospech hat als linker Verteidiger anscheinend das Potenzial, den wie Lewis Holtby nach Schalke gewechselten Österreicher Christian Fuchs zu ersetzen.

Nur mit dem Toreschießen hapert es bei den 05ern noch ein wenig.

"Wir hatten gegen Medias 27 Torschüsse. Wir haben 70-mal im Angriffsdrittel gestanden. Das ist die Basis, damit wir auch Tore schießen", sagte Co-Trainer Arno Michels

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