Der griechische Erstligist AEK Athen hat zum zweiten Mal binnen 24 Stunden erfolgreich nach einem Ausweichstadion für die Europa-League-Begegnung gegen Dundee United am Donnerstagabend (20.00 Uhr) gesucht. Das Playoff-Rückspiel wird in der Heimstätte von Erzrivale Olympiakos Piräus ausgetragen.

Durch den Umzug muss AEK gegen den ehemaligen schottischen Meister allerdings ohne Unterstützung von den Rängen auskommen. Zur Vermeidung von Auseinandersetzungen mit Olympiakos-Anhängern erhalten die AEK-Fans keinen Zutritt.

Das Spiel gegen Dundee United konnte wegen Unbespielbarkeit des Platzes nicht im Olympiastadion, Heimarena des elfmaligen griechischen Meisters AEK, stattfinden und war am Dienstag in das Stadion von Lokalrivale Panionios Athen verlegt worden. Über Nacht verwüsteten Unbekannte den Platz und machten auch eine Austragung im Nea Smyrni Stadion unmöglich. Die Spielfläche wurde von den Eindringlingen massiv beschädigt, die Chaoten zerstörten außerdem die Tore und die Ersatzbänke.

Am Mittwoch wurde versucht, das Spielfeld wieder in Ordnung zu bringen, allerdings vergeblich. Die Offiziellen der Europäischen Fußball-Union (UEFA) gaben das Stadion nicht frei.

Offenbar sind Panionios-Fans für den Schaden im eigenen Stadion verantwortlich. Vermutlich sollte mit der Tat das "Gastspiel" des Stadtrivalen verhindert werden.

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