Die UEFA hat im Verleumdungs-Streit mit dem Deutschen Meister Bayern München eingelenkt und interne Untersuchungen angekündigt. Der Europa-Verband erklärte in einer offiziellen Mitteilung auf seiner Homepage "dass die UEFA nunmehr auf Grund der Medien-Berichterstattung die Reaktion des FC Bayern München versteht".

Man habe den deutschen Rekordmeister darüber informiert, "dass die UEFA eine interne Untersuchung über die gesamte Angelegenheit eröffnet hat, um den Fall aufzuklären."

In einem Gespräch zwischen UEFA-Präsident Michel Platini, UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino sowie Bayern-Vorstandsvorsitzendem Karl-Heinz Rummenigge und dessen Stellvertreter Karl Hopfner habe man Einigkeit darüber erzielt, "dass absolute Klarheit über die Angelegenheit erzielt werden muss".

Die Münchner hatten in der Affäre um den vermeintlichen Verdacht eines Wettbetrugs beim Halbfinal-Rückspiel des FC Bayern im UEFA-Cup bei Zenit St. Petersburg (0:4) Strafanzeige wegen Verleumdung gegen den UEFA-Disziplinarchef Peter Limacher und einen seiner Mitarbeiter Strafanzeige gestellt.

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