Die Aufwertung des DFB-Pokals durch die Reform der Europa League ist beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) und bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) auf ein positives Echo gestoßen.

"Wir begrüßen diese Entscheidung der UEFA. Das entspricht dem Stellenwert des deutschen Fußballs. Für Klubs, Fans und Medienpartner ist dies eine sehr erfreuliche Nachricht", sagte Liga-Präsident Reinhard Rauball.

Angeblich ist der Gewinner des DFB-Pokals 2012 in der darauffolgenden Saison direkt für die Gruppenphase der Europa League qualifiziert. Bislang musste der Pokalsieger eine Qualifikationsrunde zur Europa League überstehen.

"Das bedeutet eine weitere Aufwertung für den ohnehin schon etablierten und hoch attraktiven Pokal-Wettbewerb", sagte DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach.

Durch diese "Mini-Reform" wertet die Europäische Fußball-Union (UEFA) den DFB-Pokal auf, garantiert den wichtigsten TV-Märkten aber vor allem einen Teilnehmer in der Gruppenphase.

Entsprechend ist diese Neuregelung in der Ausschreibung der TV-Rechte für Champions League und Europa League ab der Saison 2012/13 festgeschrieben und gilt auch für die Pokalsieger in Italien, England, Spanien und Frankreich. UEFA-Vermarkter T.E.A.M. hatte am Freitag die Ausschreibung für die deutschen TV-Rechte an die Sender verschickt.

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