Sportdirektor Horst Heldt vom FC Schalke 04 hat die geringen Einnahmemöglichkeiten in der Europa-League im Vergleich zur Champions League kritisiert.

"Die Herrschaften von der UEFA haben noch nicht erkannt, dass sie diesen Wettbewerb im Vergleich zur Champions League finanziell lukrativer gestalten müssen", sagte der frühere Profi bei einer Pressekonferenz der Königsblauen in Berlin.

Sollte Schalke das DFB-Pokalfinale gegen den MSV Duisburg am Samstag (20.00 Uhr) gewinnen, würden die Gelsenkirchener in die Europa League einziehen und nach einer enttäuschenden Bundesliga-Saison mit Platz 14 die Spielzeit noch halbwegs retten. "Der Pokalsieg ist für das Renommee des Klubs wichtig", sagte Heldt.

Mit welchen Einnahmen die Gelsenkirchener aus der möglichen Teilnahme am Nachfolge-Wettbewerb des UEFA-Cups kalkulieren, wollte Heldt nicht verraten. Fakt ist, dass die Gelsenkirchener ihren Personaletat aus der vergangenen Saison unter Trainer Felix Magath mit 78 Millionen Euro in der neuen Spielzeit ohne Champions League deutlich senken müssen.

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