Die mögliche Reform der Europacup-Wettbewerbe stößt in der Bundesliga auf Kritik.

"Davon halte ich überhaupt nichts. Wenn ich mir die Wettbewerbe anschaue, habe ich nicht den Eindruck, dass die Champions League eine Reform bräuchte", sagte Meistertrainer Jürgen Klopp von Borussia Dortmund.

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) überlegt anscheinend ernsthaft, die Europa League abzuschaffen und stattdessen die Champions League von 32 auf 64 Mannschaften aufzustocken.

"Es gibt eine Debatte über die künftige Form der europäischen Wettbewerbe zwischen 2015 und 2018. Wir diskutieren darüber und werden eine Entscheidung in 2014 treffen", hatte UEFA-Präsident Michel Platini erklärt.

Auch Horst Heldt sprach sich gegen eine Veränderung der Königsklasse aus.

"Grundsätzlich sollte die Champions League der Wettbewerb mit der herausragenden Stellung bleiben", sagte der Manager von Schalke 04 der "Bild". Heldt räumte allerdings ein, dass "die Europa League im Vergleich etwas schlecht wegkommt, das muss man sagen."

Trainer Lucien Favre von Europa-League-Teilnehmer Borussia Mönchengladbach warnte derweil davor, dass es gefährlich sei, "wenn immer die gleichen Mannschaften die Champions League bestreiten würden. Dann werden die Reichen immer reicher und der Unterschied zwischen den Vereinen wird immer größer."

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