Lazio Roms Präsident Claudio Lotito ist ins schweizerische Nyon gereist, um Einspruch gegen die von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) verhängte Stadionsperre beim Achtelfinal-Rückspiel der Europa League gegen den VfB Stuttgart am 14. März einzureichen.

Die Disziplinarkommission der UEFA hatte beschlossen, dass der Klub des deutschen Nationalspielers Miroslav Klose das zweite Achtelfinalduell und ein weiteres Europacup-Heimspiel vor leeren Rängen austragen muss.

Die UEFA hatte den Klub wegen rassistischer Vorfälle beim Rückspiel der Zwischenrunde gegen Borussia Mönchengladbach (2:0) verurteilt. Laut Lotito seien mehrere Fakten verzerrt worden. Er bestritt, dass Lazio-Fans mit faschistischen Grüßen ihre Mannschaft gefeiert hätten.

Am Rande des Spiels waren außerdem drei Gladbach-Fans von Hooligans mit Messern attackiert worden. Zwei der Opfer mussten anschließend die Nacht im Krankenhaus verbringen.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel