Mehr Geld für die Europa League, weniger für die Königsklasse: Die Bosse von Champions-League-Teilnehmer Schalke 04 fordern von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) einen neuen Verteilerschlüssel für die Europacup-Wettbewerbe.

"Der wirtschaftliche Abstand zwischen der Champions League und der Europa League ist enorm. Das führt dazu, dass Vereine, die zwischen beiden Wettbewerben hin und her pendeln, hohe Risiken gehen müssen, weil sie eine wettbewerbsfähige Mannschaft brauchen, aber nicht wissen, in welchem Wettbewerb sie spielen", wird Peter Peters, Schalkes Finanzvorstand und Liga-Vizepräsident, in der "Sport Bild" zitiert.

Seine Forderung: "Es muss einen wirtschaftlichen Unterschied zwischen Champions League und Europa League geben - aber nicht im Verhältnis 5:1, sondern eher 3:1." Bisher zahlt die UEFA 905 Millionen Euro an die Champions League und 209 Millionen an die Europa League (jeweils ab Gruppenphase).

"Natürlich muss die Champions-League-Teilnahme honoriert werden, aber das Verhältnis zur Europa League ist nicht in Ordnung", sagte Schalkes Sportdirektor Horst Heldt:

"Wenn man das in den kommenden Jahren etwas angleicht, käme das vielen kleineren Klubs zugute, und die sind es doch auch, die UEFA-Präsident Michel Platini stützen möchte."

Schalke 04 hatte in dieser Saison erstmals zum zweiten Mal nacheinander die Champions-League-Gruppenphase erreicht. Erster Gegner dort ist am Mittwochabend der rumänische Meister Steaua Bukarest. (20.45 Uhr).

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