Der Freiburger Frust nimmt europäische Ausmaße an:

Nach dem Liga-Fehlstart hat der SC Freiburg auch seinen ersten Auftritt auf der internationalen Fußball-Bühne nach 4305 Tagen Abstinenz in den Sand gesetzt.

Die Breisgauer kamen im ersten Gruppenspiel der Europa League trotz einer 2:0-Führung nicht über ein 2:2 (2:0) gegen den dreimaligen tschechischen Meister Slovan Liberec hinaus.

Kapitän Julian Schuster (23.) per Foulelfmeter und Admir Mehmedi (35.) trafen für den SC, der in der Liga noch ohne Sieg ist und mit mageren zwei Punkten auf dem Konto den vorletzten Platz belegt.

Wladislaw Kalitwinzew (67.) und Michael Rabusic (74.) erzielten dank der Schützenhilfe des Freiburger Torwarts Oliver Baumann sowie Mehmedis die Treffer für die Gäste.

Zudem sah der erst kurz zuvor eingewechselte Karim Guede nach wiederholtem Handspiel die Gelb-Rote Karte (77.).

In den kommenden sechs Tagen stehen richtungsweisende Partien auf nationaler Ebene für die Freiburger an.

Am Sonntag gastiert Aufsteiger Hertha BSC im Breisgau, am Mittwoch steht das Pokal-Derby gegen den VfB Stuttgart auf dem Programm.

Im zweiten Spiel der Europa League müssen die Breisgauer am 3. Oktober beim FC Sevilla antreten.

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