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Nationalstürmerin Inka Grings (r.) feierte gegen Swesda Perm ein Dreierpack © imago

Der FCR Duisburg überrollt im Hinspiel des UEFA-Cup-Finals Swesda 2005 Perm. Das ist mehr als die halbe Miete

München - Der FCR Duisburg kann den Champagner kalt stellen und steht unmittelbar vor dem Gewinn des UEFA-Pokals.

Die Mannschaft von Trainerin Martina Voss feierte im Final-Hinspiel beim russischen Meister Swesda Perm einen 6:0 (1:0)-Kantersieg.

Das Rückspiel am 22. Mai in der Duisburger MSV-Arena sollte nur noch Formsache sein. Für den FCR wäre es der größte Erfolg der Vereinsgeschichte nach dem Gewinn der Meisterschaft im Jahr 2000 und des DFB-Pokals 1998.

Grings mit dem Dreierpack

Die belgische Nationalspielerin Femke Maes (41.) sorgte mit einem gefühlvollen Schuss von der Strafraumgrenze in den rechten Winkel für die Führung im Duell der UEFA-Cup-Neulinge.

Spielführerin Inka Grings (63.) erhöhte per Handelfmeter, bevor Nationalmannschaftskollegin Fatmire Bajramaj (68.), erneut Maes (83.) und wiederum Grings (84./90.) den Endstand besorgten.

Deutlich mehr Chancen

Die Duisburgerinnen nahmen im Zentralstadion von Kasan von Beginn an das Heft des Handelns in der Hand und erarbeiteten sich ein deutliches Übergewicht an Torchancen.

Die erste Gelegenheit zur frühen Führung vergab Nationalspielerin Linda Bresonik (11.), als sie beim Handelfmeter an der ukrainischen Nationaltorhüterin Nadescha Baranowa im Tor der Russinnen scheiterte.

Fünfter Triumph eines deutschen Teams?

Im Falle des Titelgewinns durch den FCR Duisburg wäre es nach den Erfolgen des 1. FFC Frankfurt (2002, 2006, 2008) und Turbine Potsdam (2005) bereits der fünfte Triumph einer deutschen Mannschaft im UEFA-Pokal.

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