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Inka Grings erzielte im Finale ihre Turniertreffer Nummer sechs und sieben. © getty

Enttäuschung bei der Crew von Trainerin Neid: Die DFB-Frauen unterliegen im Finale des Algarve Cups wieder dem Erzrivalen.

Faro - Der Erzrivale USA hat die deutschen Fußballerinnen wieder einmal aus der Erfolgsspur gebracht.

Die Welt- und Europameisterinnen des DFB unterlagen 2:3 (1:2) im Finale des Algarve Cups.

Es war die erste Niederlage für Crew von Trainerin Silvia Neid nach zuvor vier Siegen zu Jahresbeginn.

Vor 250 Zuschauern im Estadio Algarve in Faro erzielten Carli Lloyd (18.), Abby Wambach (22.) und Lauren Cheney (69.) die Treffer gegen Deutschland.

EM-Torschützenkönigin Inka Grings (40., 75.) traf für die DFB-Frauen. Es waren die Turniertore sechs und sieben für die Duisburgerin.

Neid musste auf die verletzten Stammkräfte Saskia Bartusiak, Kim Kulig, Linda Bresonik und Simone Laudehr sowie Abwehrchefin Annike Krahn (Uni-Prüfungen) verzichten.

Der Weltranglisten-Erste aus den USA feierte bereits den siebten Erfolg in Portugal.

Durch die Niederlage hat sich die ohnehin ernüchternde Bilanz des DFB-Teams gegen die Amerikanerinnen weiter verschlechtert (5 Siege, 4 Remis, 18 Niederlagen).

Prinz wieder defensiv

Neid hatte ihre Startelf im Vergleich zum letzten Gruppenspiel gegen China auf drei Positionen geändert.

Nadine Angerer, Melanie Behringer und Grings liefen von Beginn an auf.

Zudem setzte Neid ihr Experiment mit Rekordnationalspielerin Birgit Prinz fort und stellte die etatmäßige Torjägerin wie schon in den drei Gruppenspielen im defensiven Mittelfeld auf.

Die US-Girls dominierten auf dem durch starke Regenfälle nur schwer bespielbaren Platz zunächst die Partie.

Nachdem Cheney zwei gute Möglichkeiten nicht nutzen konnte (5./11.) machten es Lloyd und Wambach besser.

Die Deutschen steigerten sich erst Mitte der ersten Hälfte. Melanie Behringer (23.) und Fatmire Bajramaj (26.) vergaben aber die Chancen zum Anschlusstor.

Gegen Ende des ersten Durchgangs versäumten es die Amerikanerinnen, den Vorsprung auszubauen. Das wurde durch das 56. Länderspieltor von Grings bestraft.

Nach dem Seitenwechsel steigerte sich die deutsche Elf deutlich und brachte das US-Team mehrfach in Verlegenheit.

Ein Treffer blieb den Deutschen in dieser Phase allerdings verwehrt. Stattdessen nutzte Cheney einen groben Fehler Angerers zum dritten US-Tor.

Goeßling verletzt raus

Knapp eine Viertelstunde vor Schluss war Grings dann aber erneut erfolgreich: Auf Vorlage von Behringer vollendete sie mit einem Schuss zum Anschlusstreffer.

Beste Spielerinnen aufseiten der Deutschen, bei denen Lena Goeßling aufgrund einer Schulterverletzung nach einer halben Stunde ausgetauscht werden musste, waren Grings und Prinz.

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