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Simone Laudehr wechselte 2004 von Bayern München zum MSV Duisburg © getty

Zwei Nationalspielerinnen bescheren dem FCR Duisburg einen Traumeinstand im UEFA-Cup. Ein anderer deutscher Vertreter schwächelt.

Kalus - Die Fußballerinnen von Vizemeister FCR Duisburg haben ein erfolgreiches Debüt im UEFA-Cup gefeiert. Im ersten Spiel des Qualifikations-Turniers für das Viertelfinale gewann der Bundesligist gegen das gastgebende Team von WFC Naftochimik Kalus/Ukraine mit 5:1 (2:0).

Nationalspielerin Simone Laudehr (12. /28.) und Inka Grings (52., Foulelfmeter/81.) trafen jeweils doppelt. Hasret Kayikci erzielte den fünften Treffer für die Duisburgerinnen in der 82. Minute.

Die Partie war am Donnerstag um einen Tag verlegt worden, da das Gepäck der Spielerinnen von Gruppengegner Bröndby IF auf dem Wiener Flughafen zurückgeblieben war.

Mit einem Sieg im zweiten Spiel am Samstag gegen UD Levante/Spanien, das seinen Auftakt gegen den dänischen Meister Bröndby IF (0:1) verlor, wäre Duisburg bereits für die Runde der letzten acht qualifiziert. Diese wird bereits im November ausgetragen.

FFC Frankfurt verliert überraschend

Zum Abschluss des Mini-Turniers in der Ukraine spielt das Team von Martina Voss ("Wir wollen ins Viertelfinale") am Dienstag gegen Bröndby. Der deutsche Meister 1. FFC Frankfurt war am Donnerstag mit einem überraschenden 0:1 (0:0) gegen den russischen Meister Zwezda-2005 in sein Mini-Turnier in Oslo gestartet.

Der Bundesliga-Tabellenführer braucht nun aller Voraussicht nach in den kommenden zwei Spielen zwei Siege, um die Chance auf eine Titelverteidigung aufrecht zu erhalten.

Am Samstag treffen die erfolgsverwöhnten Frankfurterinnen auf den norwegischen Gastgeber Roa Idrettslag, der seine erste Partie gegen Glasgow City aus Schottland souverän gewonnen hatte (6:1). Am Dienstag steht für die Hessinnen dann das abschließende Spiel gegen Glasgow auf dem Programm.

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