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Silvia Neid bestritt einst 111 Länderspiele für Deutschland © imago

Alle Beteiligten sind mit dem Event in Frankfurt sehr zufrieden. SPORT1 hat die Stimmen zur Gruppenauslosung der Frauen-WM 2011.

Frankfurt/Main - Der Weg zum Titel-Hattrick steht fest.

Bei der Auslosung zur Frauen-Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland bekamen die DFB-Frauen eine dankbare Gruppe mit Kanada, Nigeria und Frankreich zugelost. (Der WM-Spielplan)

Alle Beteiligten zeigten sich nicht nur mit den Gegnern sondern auch mit dem Ablauf der Auslosung äußerst zufrieden.

Insgesamt verfolgten 600 Gäste die Show, die in 200 Länder übertragen wurde. Zu den prominenten Gästen gehörten unter anderem die Bürgermeister der Spielorte, die Nationalspielerinnen Birgit Prinz und Inka Grings sowie DFB-Präsident Theo Zwanziger.

SPORT1 hat die Stimmen zur WM-Gruppenauslosung in Frankfurt am Main

Silvia Neid (DFB-Trainerin): "Ich bin zufrieden. Wir sind froh, dass wir wissen, gegen wen wir spielen. Wir können uns jetzt über die Weihnachtsfeiertage Gedanken machen, wie wir unsere Gegner beobachten. Ich habe noch viel zu tun im nächsten halben Jahr, es wird schnell rumgehen."

Steffi Jones (OK-Chefin): "Ich freue mich einfach für die Teams. Sie wissen jetzt, wo sie antreten und können entsprechend planen. Ich wünsche mir gute Spiele und die beste Mannschaft möge am Ende gewinnen."

Birgit Prinz (Rekordnationalspielerin): "Ich bin noch ziemlich unsicher, aber es wird schierig werden. Es ist natürlich witzig, dass wir gegen zwei Kontrahenten gerade erst gespielt haben. Zwar haben wir Kanada in einem Testpiel mit 5:0 geschlagen, aber das war kein Maßstab. Das Ergebnis wird nicht so klar werden."

Ariane Hingst (Nationalspielerin): "Es wird nicht nur für die Spielerinnen ein Riesen-Highlight, die ihre Nationalmannschafts-Karriere nach der WM beenden. Die Welt kann sich auf die WM freuen."

Nadine Angerer (Nationaltorhüterin): "Unsere Gruppe ist schwer, aber machbar. Wir werden den Teufel tun, einen der Gegner zu unterschätzen. Wir werden uns gezielt vorbereiten. Unsere Siege in der Vorbereitung gegen Nigeria und Kanada werden wir nicht überbewerten."

Inka Grings (Nationalspielerin): "Es ist keine leichte Gruppe. Frankreich ist sehr spielstark. Wir werden konzentriert an die Sache herangehen. Natürlich haben wir den Druck, weil wir als Welt- und Europameister die absoluten Favoriten sind."

Günter Netzer (Weltmeister von 1974): "Ich schätze wir haben gut gelost. Eine WM im eigenen Land ist für einen Spieler oder eine Spielerinnen immer etwas besonderes. Es bedeutet eine Menge Emotionen, aber auch Druck. Aber unsere Mannschaft hat gezeigt, dass sie mit Druck umgehen kann."

Carolina Morace (Trainerin von Kanada): "Es ist immer schwer, das Eröffnungsspiel zu bestreiten. Aber wir wollen unser Bestes geben. Berlin ist eine schöne Stadt."

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