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Alexandra Popp erzielte in den vier Vorbereitungsspielen fünf Treffer © getty

Stürmerin Alexandra Popp räumt Schwächen beim Sieg gegen Kanada ein. Am Ende sind aber alle erleichtert - auch die Kanzlerin.

Berlin - Am Ende wurde es dann doch noch unnötig eng.

Lange hatte die DFB-Auswahl das WM-Auftaktspiel in Berlin gegen Kanada dominiert (Spielbericht), nach 90 Minuten stand schlussendlich ein verdientes 2:1 zu Buche.

Doch nach Christine Sinclairs Anschlusstreffer hatte Emily Zurrer in der 86. Minute alleine vor dem Tor die große Chance zum Ausgleich (423024DIASHOW: Die Bilder der Partie).

"Wir haben am Ende etwas geschlafen und die Kanadier ein bisschen unterschätzt", musste Stürmerin Alexandra Popp zugeben.

Am Ende waren mit den drei Punkten jedoch alle zufrieden. Steffi Jones, Präsidentin des WM-Organisationskomitees, hatte sogar Gänsehaut.

SPORT1 fasst die Stimmen zum Spiel zusammen:

Silvia Neid (Trainerin Deutschland): "Ich bin sehr froh über den Erfolg. Ich denke, wir sind in der ersten Halbzeit nur schwer ins Spiel gekommen, weil wir zu wenig kombiniert haben. In der zweiten Halbzeit haben wir gut angefangen, hatten viele Chancen, haben aber vergessen, das Tor zu machen. Dann wird es natürlich gefährlich, wenn hinten ein Tor fällt."

Alexandra Popp (Deutschland): "Es war unglaublich vor so einer Kulisse spielen zu dürfen. Wir haben am Ende etwas geschlafen und die Kanadier ein bisschen unterschätzt. Zum Glück haben wir noch 2:1 gewonnen. Wir sind alle glücklich." (DATENCENTER: Der WM-Spielplan)

Carolina Morace (Trainerin Kanada): "Wir haben eine gute erste Hälfte gespielt und hatten so viele gute Chancen wie die Deutschen. Das erste Spiel ist immer sehr schwer, das wussten wir. Aber wir haben auch in der zweiten Hälfte Charakter gezeigt. Am Ende ist die Niederlage etwas unglücklich."

Theo Zwanziger (DFB-Präsident): "Besser hätte die WM kaum beginnen können. Ein volles Olympiastadion, eine tolle Kulisse, eine stimmungsvolle Eröffnungsfeier, ein gutes Spiel und ein Sieg unserer Nationalmannschaft - was will man mehr als DFB-Präsident?"

"Der Auftakt in ein großes Turnier ist bekanntlich nicht immer leicht und deshalb bin sehr froh, dass unserer Mannschaft ein solch guter Start in die WM gelungen ist."

Angela Merkel (Bundeskanzlerin): "Gegen einen starken Gegner hat die deutsche Mannschaft sehr gut und sehr motiviert gespielt. Da war richtig Leben im Spiel. Die Kulisse war wunderbar, das Publikum sehr fair. Ich traue der deutschen Mannschaft eine ganze Menge zu und drücke die Daumen, dass sie ins Finale kommt." 366780(DIASHOW: Deutschlands WM-Kader)

Steffi Jones (Präsidentin WM-OK): "Es war ein toller Moment, und ich hatte Gänsehaut, als ich bei der Eröffnung der WM neben dem Bundespräsidenten stehen durfte. Ich habe den Moment, dass es endlich losgeht, herbei gesehnt, und habe ihn wirklich auch genossen."

"Nun freue ich mich vor allem für die Spielerinnen der 16 weltbesten Teams, die nun die von uns seit Anfang 2008 bereitete Bühne betreten haben. Der WM-Auftakt war traumhaft. Es hätte gar nicht besser sein können. Die Stimmung im ausverkauften Berliner Olympiastadion war sensationell."

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