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Nagasato (2.v.l.) und Miyama erzielten die Tore für Japan © getty

Der Geheimfavorit geht gegen Neuseeland in Bochum früh in Fürhung. Die Entscheidung fällt durch einen Freistoß.

Bochum - Kaiserwetter, La Ola und beste Unterhaltung:

Geheimfavorit Japan mit den Bundesligaprofis Yuki Nagasato (Turbine Potsdam) und Kozue Ando (FCR Duisburg) ist der Start in die Frauen-Weltmeisterschaft 2011 geglückt.

Der Weltranglisten-Vierte setzte sich in Bochum gegen Außenseiter Neuseeland dank der Treffer von Nagasato (6.) und Aya Miyama (68.) mit 2:1 (1:1) gegen die "All Whites" durch. (DATENCENTER: Der WM-Spielplan)

Den zwischenzeitlichen Ausgleich für Neuseeland mit Innenverteidigerin Rebecca Smith vom VfL Wolfsburg erzielte Star-Stürmerin Amber Hearn (12.).

Lupfer zur frühen Fürhung

Vor 12.538 Zuschauern im Bochumer WM-Stadion hatte Nagasato Japan in einer munteren Partie früh in Führung gebracht.

Nach einem Ballverust der Neuseeländerinnen in der Vorwärtsbewegung schickte Mizuho Sakaguchi ihre Mitspielerin steil, die gegen die herauseilende neuseeländische Torfrau Jenny Bindon per Heber zum frühen 1:0 verwandelte.

Die Freude über den Führungstreffer währte allerdings nur kurz.

Torwartfehler von Kaihori

Bereits sechs Minuten später gelang den kampf- und laufstarken Neuseeländerinnen der Ausgleich.

Nach Flanke von Ria Percival verschätzte sich Japans Torfrau Ayumi Kaihori, Hearn nickte am langen Pfosten mit dem Kopf ein.

Für Neuseeland, das weiter auf den ersten Punkt bei einer WM-Endrunde wartet, war es erst das zweite WM-Tor überhaupt.

Gute Stimmung in Bochum

Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen von 28 Grad dominierte die "Nadeshiko" über weite Strecken die Partie.

Ab der 25. Minute ging eine LaOla durchs Stadion, Japan war spielerisch besser, aber nicht konsequent genug im Abschluss.

So traf Mizuho Sakaguchi in der 18. Minute aus kurzer Distanz nur den Pfosten.

Freistoßtreffer zum Sieg

Neuseeland verlegte sich indes auf die Defensive, vor allem im Spiel nach vorne fiel dem Außenseiter, der bei der Ozeanienmeisterschaft 50 Tore in fünf Spielen erzielt hatte, nicht viel ein.

Die Entscheidung brachte Miyama mit einem sehenswerten Freistoß-Treffer von der Strafraumgrenze (68.) in den rechten Winkel.

Beste Spielerinnen bei Japan waren Shinobu Ohno und Yuki Nagasato, bei den Neuseeländerinnen überzeugten Alleinunterhalterin Amber Hearn und Jenny Bindon.

Japan trifft im zweiten Gruppenspiel am Freitag in Leverkusen auf Mexiko (15 Uhr), Neuseeland am selben Tag in Dresden auf England (18.15 Uhr).

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