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Silivia Neid führt die DFB-Frauen bereits 2003 und 2007 zum Gewinn der Weltmeisterschaft © getty

Nach dem Sieg gegen Frankreich ist die Erleichterung im deutschen Team groß. Frankreichs Trainer nimmt die Pleite gelassen.

Mönchengladbach - Der Knoten scheint geplatzt.

Mit einem überzeugenden Auftritt beim 4:2-Sieg gegen die bisher glänzend-aufspielenden Französinnen (Spielbericht) hat die DFB-Elf eine starke Antwort auf die jüngste Kritik nach den bisher durchwachsenen Leistungen gegeben. (426770DIASHOW: Die Bilder des Spiels).

Doppel-Torschützin Inka Grings zeigt sich nach ihren Treffern erleichtert, Bundestrainerin Neid glaubt, das wahre Leistungsniveau ihrer Mannschaft gesehen zu haben.

SPORT1 hat die Stimmen zur Partie:

Silvia Neid (Bundestrainerin): "Das war toll, wie unsere Mannschaft von Anfang im Spiel war. Wir haben in der Defensive so gut wie gar nichts zugelassen, das war heute Fußball für mich. Ich denke, wir sind jetzt richtig im Turnier angekommen, von daher bin ich sehr zufrieden. Die Spielerinnen haben gesehen, was sie wirklich draufhaben. Wir wissen aber, dass Japan kein einfacher Gegner ist."

Inka Grings: "Wir haben ein richtiges tolles Fußballspiel gesehen. Wir hatten uns eine Menge vorgenommen, und haben das vor einem fantastischen Publikum gut umgesetzt. Für mich ist es natürlich optimal gelaufen."

Celina Okoyino da Mbabi: "Für uns war klar, dass wir das Spiel besser bestreiten müssen, als die ersten beiden Partien. Frankreich lag uns besser als die anderen Teams. Wir sind ohne Druck ins Spiel gegangen und haben die Partie dominiert. Wir haben vier Tore gegen einen wirklich guten Gegner geschossen, das war sehr befreiend. An diese Leistung wollen wir anknüpfen."

Lira Bajramaj: "Es war eine super Stimmung. Ich bin froh über das Vertrauen der Bundestrainerin und dass ich durchspielen durfte. Ich hab mich über meine vergebenen Chancen zwar geärgert, aber es war vollkommen egal, wer die Tore macht. Wichtig ist nur, dass wir gewinnen. "

Kerstin Garefrekes: "Bei dem Tor habe ich gesehen, dass der Ball in meine Richtung kommt und habe versucht ranzukommen. Das hat geklappt. Wir wussten, dass wir besser spielen müssen und es auch können. Druck hatten wir nicht wirklich, denn wir waren ja vor dem Spiel schon für das Viertelfinale qualifiziert. Vor diesem Publikum hat es einfach Spaß gemacht."

Bruno Bini (Trainer Frankreich): "Das ist halt Fußball. Über die vielen gelben Karten kann man sich nicht wirklich beschweren. Ich fühle mich jetzt zwar nicht ganz so gut, aber das muss man akzeptieren. Ich bin trotzdem stolz auf meine Mädels, sie haben eine gute Partie gezeigt. Wir werden wieder zurückkommen."

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