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Schülerreporterin Theresa (r.) mit Nationalspielerin Babett Peter © getty

Nationalverteidigerin Babett Peter spricht vor dem Viertelfinale bei SPORT1 über den kommenden Gegner und übt Selbstkritik.

Von DB Schülerreporterin Theresa Lambrich

Mönchengladbach - Die DFB-Frauen haben das letzte Vorrundenspiel mit Bravour gemeistert (Nachbericht: Neustart ohne Prinz).

Durch den 4:2-Sieg gegen Frankreich zog das Team von Bundestrainerin Silvia Neid als Gruppensieger ins Viertelfinale ein, in dem am Samstag die Japanerinnen warten. (426775DIASHOW: Die Einzelkritik)

Die Asiatinnen überzeugten in den beiden ersten Gruppenspielen gegen Neuseeland und Mexiko und könnten nach der 0:2-Pleite gegen England (Spielbericht) mit Wut im Bauch auflaufen.

Grund zur Sorge? Keineswegs, meint Babett Peter, die nach dem Spiel ausgelassen mit den Reportern plauderte.

"Müssen noch eine Schippe drauflegen"

"Wir haben keine Angst vor Japan", betont sie im Gespräch mit SPORT1, "aber wir müssen noch eine Schippe drauflegen."

Die 23-Jährige spricht im Interview über den hart erkämpften Sieg gegen Frankreich und das Viertelfinale gegen die "Nadeshiko". Trotz des eigenen Erfolgs übt die Außenverteidigerin auch Selbstkritik.

SPORT1: Frau Peter, startet nach der Vorrunde die WM erst richtig?

Babett Peter: Nein, wir sind schon mitten im Turnier (lacht). Wenn es optimal läuft und wir ins Finale kommen, haben wir die Hälfte bereits hinter uns.

SPORT1: Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer persönlichen Leistung gegen Frankreich?

Peter: Ich habe immer Dinge im Kopf, die ich falsch gemacht habe. Beim zweiten Tor zum Beispiel denke ich, dass es auch ein bisschen auf meine Kappe geht.

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SPORT1: Die Gegentore fielen beide nach einem Eckball. Werden Sie jetzt verstärkt Standardsituationen trainieren?

Peter: Nein, denn normalerweise sind wir eine sehr kopfballstarke Mannschaft. Es ist schade, dass wir unsere eigentlich gute Leistung mit so zwei blöden Gegentoren vermasselt haben.

SPORT1: Welches Fazit ziehen Sie nach der Vorrunde?

Peter: Wir haben aus drei Spielen neun Punkte geholt und haben uns gegen Frankreich spielerisch im Vergleich zum Nigeria-Spiel sehr gesteigert. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Wenn wir weiter an uns arbeiten, können wir auch Japan schlagen.

SPORT1: Sie sehen dem Spiel gegen Japan also optimistisch entgegen?

Peter: Ja, natürlich. Wir sind mit drei Siegen souverän ins Viertelfinale eingezogen. Wieso sollten wir jetzt Angst vor Japan haben? Wir wissen natürlich, dass es schwieriger wird, und dass wir noch eine Schippe drauflegen müssen. Aber ich bin da sehr optimistisch.

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