FIFA-Präsident Joseph S. Blatter erwartet von der WM 2011 in Deutschland (26. Juni bis 17. Juli) ein deutliches Signal für die Zukunft des Frauen-Fußballs.

"Der Frauen-Fußball musste längere Zeit um seine Anerkennung seitens der Wirtschaft kämpfen, weil man einfach nicht an seinen Erfolg glaubte. Deutschland kann dies jetzt ändern, indem man zunächst einmal ein gutes Turnier organisiert, gleichzeitig aber auch für volle Stadien sorgt", sagte der Präsident des Weltverbandes FIFA in einem Interview mit der verbandseigenen Website "fifa.com".

Wichtig sei zunächst, ergänzte Blatter, "dass diese WM im Herzen Europas ausgetragen wird, wo der Frauen-Fußball besonders stark entwickelt ist. Das Eröffnungsspiel in Berlin wollen rund 50.000 Zuschauer live von den Tribünenrängen aus verfolgen. Das allein ist schon ein toller Erfolg."

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