Insgesamt 15.000 Bewerber aus 137 Nationen wollen als freiwillige Helfer bei der Frauenfußball-Weltmeisterschaft vom 26. Juni bis 17. Juli in Deutschland im Einsatz sein. Das ist die Bilanz der am Montag zu Ende gegangenen Ausschreibung des deutschen Organisationskomitees (OK).

Allerdings hatte das OK nur 4000 Stellen angeboten. Damit übersteigt die Quote der Bewerbungen mit 375 Prozent sogar die der Männer-WM 2006. Die größte Nachfrage gibt es für Frankfurt/Main, 55 Prozent der Bewerber sind weiblich.

Bis Ende März werden nach einer Vorauswahl die endgültigen Auswahlgespräche mit den Bewerbern stattfinden. Die Zu- oder Absagen erfolgen Ende April. `Die tolle Resonanz auf unser Volunteer-Programm mit den höchst unterschiedlichen Herkunftsländern der Kandidaten ist ein Beweis für das weltweite Interesse an der WM. Sie zeigt, dass die Frauen-WM national und international die verschiedensten Gruppen der Gesellschaft anspricht", sagte OK-Präsidentin Steffi Jones.

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