Die deutsche Organisations-Präsidentin Steffi Jones hat ihre Willkommens-Tour bei den teilnehmenden Ländern im Vorfeld der Frauenfußball-WM (26. Juni bis 17. Juli) exakt ein halbes Jahr nach dem Auftakt mit einem Besuch im krisengeschüttelten Japan beendet. Der Aufenthalt von Jones in Japan war aufgrund der Tsunami- und Reaktorkatastrophe um einige Wochen verschoben worden.

Die 45-minütige Abschluss-Veranstaltung fand in der Zentrale des japanischen Fußball-Verbandes JFA statt. "Es war für uns eine Herzensangelegenheit nach Japan zu kommen und der japanischen Fußballfamilie knapp drei Monate nach der schrecklichen Katastrophe in Fukushima durch diese Geste unsere uneingeschränkte Unterstützung auszusprechen", sagte Jones vor zahlreichen japanischen Medienvertretern.

"Diese tolle Geste werden wir nicht so schnell vergessen. Es ist für uns keine Selbstverständlichkeit, dass sie uns in Tokio 18 Tage vor Beginn der Frauen-WM diesen herzlichen Empfang bereiten und unsere Nationalspielerinnen auf das Turnier einstimmen", erklärte JFA-Präsident Junji Ogura.

Insgesamt legte Jones über 100.000 Kilometer zurück, um alle 15 Länder zu besuchen. "Unser großer Dank gilt neben den teilnehmenden Verbänden, auch der FIFA und dem Auswärtigen Amt, die uns bei diesem Projekt unterstützt haben. Die Begeisterung, die diese Tour bei Menschen verschiedener Kulturen ausgelöst hat, hat unsere Erwartungen weit übertroffen", erklärte Jones.

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