Sie hat das härteste Training hinter sich.

Und dass sie sich dabei nicht unterkriegen ließ, macht eine der Stärken von Alexandra Popp aus.

Denn die Nationalspielerin hat in der Jugend als einziges Mädchen mit dem Nachwuchs von Schalke 04 trainiert, im Zweikampf auch schon mal Joel Matip Paroli geboten.

Jetzt könnte die Stürmerin die Newcomerin der WM werden. Schon in der Generalprobe gegen Norwegen (Do., ab 20.15 Uhr im LIVE-TICKER) will sie erneut überzeugen.

In den Vorbereitungsspielen gegen Italien und die Niederlande traf sie dreimal und jedes Tor entsprach ihrer Marke, war schnörkellos und wuchtig, also einfach poppig.

"Ich bin bei den Schalkern selbstsicherer geworden", berichtet die 20-Jährige im Gespräch mit SPORT1.

Und erklärt: "Die spielen einen schnelleren Fußball als wir Frauen. Mir hat es geholfen, so in den schnelleren Fußball reinzukommen. Wir spielen ja bei den Frauen mittlerweile auch einen schnellen Fußball."

Durch die Einheiten in Gelsenkirchen, sei sie auch selbst "schneller und dynamischer" geworden.

Und nebenbei habe das ja auch in die Phase stattgefunden, "in der ich sechs Kilo abgenommen habe".

Dass "Poppi", wie sie die Teamkolleginnen nennen, eigentlich glühender Dortmund-Fan ist, schadete ihr während der Schalker Zeit nicht.

"Ich bin erwachsener geworden, was das private Leben angeht. Wir mussten sehr viel eigenständig machen in der Schule, hatten Lehrgänge und mussten das dann nachholen", erzählt sie.

Von der teaminternen Konkurrenz lässt sich die jüngste Spielerin im DFB-Kader nicht kirre machen.

"Konkurrenzkampf gibt es schon seit Beginn der Vorbereitung", macht sie klar. "Und wir wollen alle das gemeinsame Ziel erreichen."

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